HF bleiben in der Fremde Punktelieferant

Wiese-Team kassiert beim VfL Hameln eine empfindliche 22:32-Klatsche.

Es bleibt dabei: Auswärts kommen die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt nicht über die Rolle des Punktelieferanten hinaus. Auch im fünften Anlauf in dieser Saison reichte es für den Handball-Oberligisten nicht zum ersten Sieg in der Fremde – im Gegenteil: Die 22:32 (9:14)-Niederlage beim VfL Hameln erregt Besorgnis, denn die Helmstedter schaffen es einfach nicht, Konstanz an den Tag zu legen. Vor Wochenfrist hatte das Team mit dem 34:25-Sieg gegen Schaumburg Nord noch sein anderes Gesicht gezeigt.

In den zehn Minuten vor sowie nach der Pause gaben die Helmstedter in Hameln die Partie aus den Händen. Bis zum 7:8-Anschlusstreffer durch Tim Wiebe (20.) waren die HF einigermaßen in der Spur. „Plötzlich bekamen wir in der Abwehr keinen Zugriff mehr auf die kleinen, wendigen Spieler von Hameln“, sagte HF-Trainer Andreas Wiese. Entweder blieben seine Abwehrspieler zu passiv, oder sie griffen unbeholfen zu. Für das Zupacken hagelte es Zeitstrafen gegen die HF oder Strafwürfe für Hameln.

Es passte ins Bild, dass die Partie für einen Gästeakteur kurz nach dem Seitenwechsel beendet war. Der früh in Halbzeit 1 mit zwei Zeitstrafen belastete Max Kolditz kassierte in Minute 37 seine dritte Hinausstellung – Rote Karte, Tribünenplatz. Die Wechseloptionen für Wiese waren weiter eingeschränkt.

Hameln kümmerte das so gar nicht. Die Hausherren blieben auch nach dem Seitenwechsel am Drücker und schlossen ihre Angriffe sichtbar konsequenter ab als die HF. Die Folge: Nach 42 Minuten lag Hameln mit zehn Toren vorne (23:13), nach 48 Minuten war beim 26:14 der höchste Vorsprung erreicht. Der Widerstand des Wiese-Teams war zu diesem Zeitpunkt längst gebrochen. Wiese redete Klartext: „Wir sind im Abstiegskampf angekommen.“ Im letzten Spiel des Jahres empfangen die HF den MTV Braunschweig, Topfavorit auf den Drittligaaufstieg. In diesem Spiel auf Punkte zu hoffen, wäre vermessen. Die HF werden den Jahreswechsel wohl im Tabellenkeller erleben.

HF: Baum, Sauer – Rudow 2, Kolditz 2, Wiebe 4, Bolecke 2, Lopez 5, Kopp, Frenkel 5, Schlüter 1, Bruchno 1.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 02.12.2019

Die nächste Niederlage kassierten Johannes Frenkel und die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt beim VfL Hameln. Foto: Detlev Keller

Starke Abwehr lässt HSG Deister-Süntel keine Chance

Nach zwei unglücklichen Remis in den Vorwochen und einer schwachen Abwehr, sollten heute gegen die Gäste aus Springe wieder zwei Punkte her. Dafür wurde im Training viel Wert auf Abwehrarbeit und schnelle Beine gelegt. Dies zahlte sich aus.

Aus einer sicheren Abwehr heraus konnten unsere Jungs schnell auf 4:1 stellen (8. Minute). Aber auch im Angriff waren wir am heutigen Tag, von Anfang an hellwach. Besonders unser rechter Flügel wusste zu überzeugen, so dass es nach 20 Minuten 11:6 stand. Nach einer Auszeit stellten die Gäste
auf Manndeckung um. Darauf konnten wir uns erstmal nicht so gut einstellen und es ging mit einem 12:7 Vorsprung ging es in die Kabine.

In der Pause stellte das Trainerteam die Jungs auf die Manndeckung der Gegner ein. Durch kluges Doppelpass-Spiel, sehenswerten Torhüterparaden und einer weiterhin starken Abwehr, konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden. So stand nach einer super Mannschaftsleistung, am Ende ein nie gefährdeter 29:20 Sieg unserer Jungs fest.

Die Hinrunde ist damit für uns bereits beendet und die Punkteausbeute von 12:6 Punkten, nach neun Spielen kann sich durchaus sehen lassen. Am 15.12.19 geht es dann zum Rückrundenauftakt in eigener Halle gegen die HSG Schaumburg-Nord. Dort soll sich für die Niederlage im Hinspiel
revanchiert werden.

Für HF spielten:
Künnemann (TW); Störmann (6); Föllmer (6); Krüger (6); Hillebrand (4); Henseleit (3); Kujat (2); Steinert (2); Dittmer-Peters; Korsten; Thier

Wiese: „Die Mentalität ist wieder da“

HF wollen nach Sieg gegen Schaumburg in Hameln nachlegen.

Nur noch zwei Spiele stehen für die Oberliga-Handballer der HF Helmstedt-Büddenstedt bis zur Weihnachtspause an. An diesem Samstag reisen die Helmstedter zum VfL Hameln, bestreiten in der Rattenfängerstadt eine Partie, in der für beide Mannschaften wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verteilt werden. Der Anpfiff erfolgt um 19.15 Uhr.

HF-Trainer Andreas Wiese ist optimistisch, dass seine Mannschaft in Hameln nachlegen kann. „Die Mentalität ist wieder da“, stellte er nach dem jüngsten 34:25-Heimsieg gegen die HSG Schaumburg Nord fest. Ein Sieg, der eine sechs Spieltage andauernde Durststrecke (1:11 Punkte) der HF beendete und ihnen den Anschluss ans Tabellenmittelfeld bescherte.

Die Partie beim VfL Hameln, mit 3:15 Punkten derzeit Drittletzter des Oberliga-Klassements, bietet den Helmstedtern die einfachere Gelegenheit, in diesem Jahr noch Pluspunkte zu sammeln. Am 7. Dezember steht für die HF noch das Heimspiel gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter MTV Braunschweig auf dem Programm. Dann geht es erst am 11. Januar gegen den Lokalrivalen MTV Vorsfelde (13:3 Punkte) weiter.

Damit treffen die Helmstedter in ihren nächsten Heimspielen auf zwei Mannschaften, die nicht nur Hoffnungen auf den Drittliga-Aufstieg hegen, sondern sich am 20. Dezember in der Braunschweiger Volkswagen Arena vor nach derzeitigem Stand weit über 4000 Zuschauern im Spitzenspiel begegnen werden. Die Partie markiert einen bundesweiten Oberliga-Zuschauerrekord, denn die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2017 lag bei 3400 Zuschauer beim Spiel der TSG Altenhagen-Heepen (Bielefeld) gegen den TuS Spenge.

In Hameln sehen sich die Handballfreunde keineswegs chancenlos. Die Gastgeber, die bislang häufig ersatzgeschwächt in die Spiele gingen, warten nach vier Anläufen in dieser Saison noch immer auf einen Heimsieg. Nur zu gerne würde Andreas Wiese mit seiner Mannschaft diese Hamelner Negativserie um ein weiteres Spiel verlängern.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 28.11.2019

34:25 – die HF setzen ein Ausrufezeichen

Helmstedt beendet seine Durststrecke mit Kantersieg.

Das war mal ein Ausrufezeichen! Die wochenlange Durststrecke ist beendet, Handball-Oberligist HF Helmstedt-Büddenstedt ist zurück in der Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen die zuletzt starke HSG Schaumburg Nord gab es einen 34:25 (15:11)-Sieg – der erste nach zuvor 1:11 Punkten in Serie.

In der Julianum-Sporthalle war von der ersten Minute an sicht- und spürbar, dass die Helmstedter ein weiteres Frusterlebnis unbedingt verhindern wollten. Der Mannschaft gelang ein klassischer Start-Ziel-Sieg, einzig beim 1:1 (2.) glichen die Gäste den Spielstand aus. Die Hausherren fanden schnell zu ihrem Spiel, legten beruhigende drei bis vier Tore zwischen sich und den Gegner.

HF-Trainer Andreas Wiese hatte Angriffsduos gebildet, die er zusammen aufs Feld schickte. Zunächst wirbelten Christian Lopez und Johannes Frenkel, nach zehn Minuten kamen Matthias Rudow und Tim Wiese. Doch nicht nur das eine und dann das andere Rückraum-Tandem funktionierte, Wiese sah ein komplett fokussiertes eigenes Team. „Schaumburgs Trainer sagte, das Spiel hätte noch stundenlang weiterlaufen können, seine Mannschaft war einfach chancenlos.“ Was die Gäste so chancenlos machte, war die nahezu 100-prozentige Trefferquote der Helmstedter. In Halbzeit 1 saß jeder Wurf, erst in der Schlussviertelstunde erlaubten sich die Hausherren vier Fahrkarten. Da war das Spiel aber längst entschieden.

Zurücklehnen durfte sich Wiese ab Minute 51. Zuvor hatten Jan Schlüter, Christian Lopez und HF-Torhüter Tom Baum mit einem langen Abwurf ins verwaiste Gästetor binnen 100 Sekunden von 27:21 auf 30:21 gestellt. Nils Meyer sorgte mit seinem einzigen Treffer für den einzigen zweistelligen Vorsprung der HF (34:24, 58.).

Wiese freute sich über die klasse Mentalität seiner Jungs. „Wir hatten uns vor zehn Tagen vor dem Barsinghausen-Spiel zusammengesetzt und gesagt, dass es so nicht weitergeht. In Barsinghausen haben wir mit Pech verloren, gegen Schaumburg haben wir Spaß und Leidenschaft gezeigt.“ Der Sieg, so Wiese, gebe Schwung für die wichtige Partie kommenden Samstag in Hameln. „Und es ist schön, am Montagabend beim Training mal wieder in lachende Gesichter zu schauen.“

HF: Baum 1, Sauer – Meyer 1, Schlüter 3, Düsterhöft, Frenkel 6, Lopez 6, Kopp, Wiebe 6, Bolecke 6, Kolditz 1, Bruchno 1, Rudow 3, Timplan.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 25.11.2019

Zusammen mit dem Handballnachwuchs der HF feierte die erste Herrenmannschaft ihren Heimsieg gegen Schaumburg-Nord.

Punkteteilung auch in Göttingen

Nach dem Unentschieden in der Vorwoche gegen den MTV Groß Lafferde (27:27), sollten nun gegen den gastgebenden Tuspo Weende wieder zwei Punkte her.

Doch leider verlief dieser Tag etwas holprig. Zwei unserer Spieler reisten aufgrund eines Missverständnisses leider erst zur zweiten Hälfte an. Das schwächte unser Spiel natürlich erstmal enorm. Bis zum Stand von 4:4 und Auszeit der Heimmannschaft lief es noch ganz gut für unsere Jungs. Doch eklatante Abwehrschwächen und Technische Fehler im Angriff ließen Tuspo auf 8:4 davonziehen. Nach unserer Auszeit konnte man sich dann aber wieder etwas stabilisieren und zur Pause auf 10:11 verkürzen.

Nun hatten wir Anwurf und konnten auch gleich den Ausgleich zum 11:11 erzielen. Jetzt ging es hin und her. Beim Stand von 16:15 gingen unsere Jungs erstmals in Führung, doch leider konnte diese nicht ausgebaut werden. Stattdessen lag man in der 45. Minute wieder mit zwei Toren hinten (22:20). Aber die Jungs zeigten Moral und erzielten eine Minute vor Schluss wieder den Ausgleich. Und jetzt wurde es aufregend. Weende bekam 10 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter zugesprochen. Doch Gott sei Dank, konnten wir uns heute wieder auf unseren Torhüter Louis Künnemann verlassen. Er hielt seinen dritten Strafwurf an diesem Tag (und auch etliche freie Bälle) und rettete uns damit wenigstens einen Punkt (Endstand 23:23).

Nun braucht es also eine Leistungssteigerung am Samstag 15:00 Uhr gegen die HSG Deister-Süntel. Die männliche C-Jugend hofft dabei wieder auf zahlreiche Zuschauer in der heimischen Julianumhalle.

Für HF spielten: Künnemann(TW); Föllmer (8); Störmann (4); Henseleit (4); Hillebrand (3); Krüger (2); Steinert (1); Kujat (1); Dittmer-Peters; Korsten