Zum Auftakt des Wochenendes gab es ein tollen Sieg unserer männlichen E-Jugend zu bejubeln. In der ersten Halbzeit, wo ja noch 3:3 pro Hälfte gespielt wird, hatten unsere Jungs zu wenig Bewegung in ihrem Spiel und es wurde zu oft auf den Ball gewartet, ohne sich freizulaufen. Die Folge war ein 8:9-Rückstand. Doch mit dem offenen Spiel in der zweiten Halbzeit änderte sich auch die Laufbereitschaft. Nach dem Seitenwechsel starteten unsere Jungfüchse direkt mit einem 8:0-Lauf (16:9, 31.) und legten damit den Grundstein für ihren 20:14-Heimsieg. Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel grüßen unserer Jungs nun von der Tabellenspitze.
Leider weniger erfolgreich verlief die Partie unserer 2. weiblichen D-Jugend, die es mit der Zweitvertretung aus Wittingen zu tun bekam. Nachdem sich die Gästinnen zwischenzeitlich schon auf fünf Tore absetzen konnten (9:4, 12.), kamen unsere Mädels wenig später wieder zurück in das Spiel (11:12, 20.). Doch bis zur Pause konnten die Wittingerinnnen die Führung wieder ausbauen (18:13, Hz.) und machten mit einem 9:0-Lauf direkt nach Wiederanpfiff den Deckel auf die Partie (27:13, 35.). Am Ende mussten sich unsere Mädels mit 23:37 geschlagen geben.
C. Mielke – L.M. Hestermann (10), D.L. Hoffmann (4), H. Kamrath (4), H.E.C. Zeidler (10), M. Wolf (2), G. Böhm (1), M. Pollok, R. Domröse
Auch das zweite Spiel HF gegen Wittingen war aus unserer Sicht nicht von Erfolg gekrönt. Bis zum 4:4 (7.) hielt unsere 1. weibliche D-Jugend noch mit, doch dann setzten sich die Gastgeberinnen Tor um Tor ab (17:11 Hz.). Auch im zweiten Durchgang gelang es unseren Mädels nicht, das Spiel nochmal enger zu gestalten und so unterlagen sie am Ende mit 19:27 in Wittingen.
L. Attia – L. Ohler (6), J.S. Watteroth (5), M. Titsch (3), M. Giebel (3), F.M. Jensen (2), J. Kramer, K. Maitre, L. Dörschlag
Unsere Füchseinnen wollten den Schwung aus dem Derbysieg mit in die Partie gegen die Aufsteigerinnen aus Weyhausen nehmen. Und Anfangs verlief auch alles nach Plan: aus einer stabilen Abwehr zu Gegenstößen und schnellen Abschlüssen zu kommen. Und so stand es nach knapp 20 Minuten 10:6 für unsere Damen. Doch dann ließ die Griffigkeit in der Abwehr spürbar nach, immer wieder kam die HSG über den Kreis oder durch 1:1-Aktionen zu Toren. Nach der Pause (14:14) kippte das Spiel dann komplett, Weyhausen/Tappenbeck lag plötzlich mit drei Toren in Führung (17:14, 35.). Von da an war es ein harter und ausgeglichener Fight, ab der 47. Minute betrug der Helmstedter Rückstand nie mehr als ein Tor (20:21). In der torarmen Schlussphase konnte dann kein Team den Lucky-Punch landen und so endete die Partie mit 25:25 unentschieden. Auch dank MVP Lena Raffert, die zahlreiche Bälle entschärfte, darunter drei 7-Meter.
L. Raffert – L.C. Paprotyn (6), M. Groß (5/1), A. Wisnewski (4), K. Krüger (3), K. Pahl (3), M. Fuhrmann (2), R. Gerloff (1), L. Zabel (1), M. von Wricz Rekowski, N. Holtz, A. Stotmeister, L. Richels
Im Anschluss bekam es unsere 1. Herren mit dem Verbandsligaabsteiger HSG Rhumetal II zu tun. „Ich resümiere, dass wir noch in allen Bereichen mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit brauchen“, lauten Coach Maiks einleitenden Worte. „Es sind noch einige Baustellen an die wir ran müssen, aber als Aufsteiger ist das ein Prozess – und mit jedem Spektakel wird das Ganze leider nicht einfacher.“ Dabei wurde der Favorit von der offensiven Deckung, die im ersten Durchgang immer wieder Ballverluste erzwang, zunächst noch vor einige Probleme gestellt. Auf der anderen Seite konnten unsere Füchse aber die teils gut ausgespielten Angriffe wiederholt nicht im Tor unterbringen und so rannten sie trotzdem schon früh einem 4-Tore-Rückstand hinterher (3:7, 10.). Nach knapp 15 Minuten kam die HSG immer besser im Angriff zurecht und baute ihren Vorsprung auf sieben Tore aus (16:9, 20.). Coach Maik stellte um und brachte einen Kreisläufer, woraufhin Rhumetal auf eine 5:1-Deckung umstellte, was zu größeren Lücken für unsere Halben führte. Gleichzeitig spielten unsere Füchse in der Defensive mit einer 6:0, die aber nicht genug im Verbund verschob. Und so ging es mit einem 15:24-Rückstand in die Pause. Der zweite Durchgang verlief dann ähnlich zum ersten, es wurden im Angriff einfach zu viele freie Würfe vergeben und hinten fehlte es am richtigen Zugriff. Und so konnten unsere Füchse den Rückstand zu keiner Zeit drücken und verlieren am Ende mit 30:43. Der Coach ist trotzdem überzeugt, „dass wir uns da bald raus arbeiten werden, um dann bald auch mit den schwächeren Landesligisten wie Rhumetal mithalten zu können. Aktuell verteilen wir aber über 60 Minuten noch zu viele Geschenke, anstatt uns selbst zu belohnen, was dann am Ende zu solchen Ergebnissen führt“, sagt Maik abschließend.
A. Romaker, J. Sikora, J. Grössing – M. Schöttke (9/1), H. Jasper (7/1), J.M. Müller (5), T. Neumann (3), F. Feiler (3), L. Block (2), T. Kölle (1), F. Adolph, F.M. Degenhardt, M. Müller, N. Pissarczyk, J. Stanek
Das erste Heimspiel unserer 2. Herren hatte leider nicht den erhofften Erfolg, obwohl es zwischenzeitlich sehr knapp war. Von Beginn an rannten unsere Silberfüchse einem Rückstand hinterher, da im Angriff selbst die besten Chancen ungenutzt blieben (2:5, 10.). Die Gäste aus Ehmen verwalteten den Vorsprung und profitierten von der anhaltend schwachen Wurfquote. Mit einem 10:13-Rückstand für unsere Jungs ging es in die Kabinen. Der zweite Durchgang startete schwach und der HSC setzte sich auf 19:13 (37.) ab. Doch die Silberfüchse fighteten weiter, stellten defensiv auf 5:1 um und konnten so einige Ballgewinne verzeichnen. 12 Minuten vor Schluss konnte der Rückstand vollends gedreht werden (25:24). Doch dem HSC gelang ein 4:0-Lauf und konnte so das Spiel seinerseits wieder drehen. In der letzten Minute konnten unsere Jungs nochmal auf 29:30 verkürzen, doch die Ehmener spielten ihren letzten Angriff lange aus und verwandelten 14 Sekunden vor Schluss zum 31:29-Siegtreffer.
J. Sikora, R. Müller – J. Stanek (9), H. Jasper (7/2), M. Schöttke (4), J. Wedrich (2), S. Müller (2), T. Kölle (2), M. Keil (1), H. Behling (1), S. Ickert (1), P. Müller, D. Bourdy, F. Gutwinski, L.R. Klose, S. Paprotny
Am frühen Sonntagmorgen musste unsere weibliche E-Jugend bei der SG Sickte/Schandelah antreten. Unsere Mädels profitierten vom 3:3 je Hälfte und führte zur Pause mit 4:2. Doch nach dem Seitenwechsel lief das Spiel dann in eine andere Richtung. Beim Stand von 7:6 (28.) für unsere Mädels kippte die Partie und die SG gewann am Ende mit 14:9.
Neben dem ersten konnte auch das letzte Spiel des Wochenendes gewonnen werden, auch wenn es für unsere männliche D-Jugend lange Zeit nicht so aussah. Beim VfB Fallersleben II liefen unsere Jungs von Anfang an einem Rückstand hinterher (4:8, 9.) und lagen zur Pause mit 13:19 zurück. Doch unsere Jungs zeigten ihr Kämpferherz und konnten den Rückstand Tor um Tor verkleinern. 14 Minuten vor dem Ende war die Partie ausgeglichen (22:22). Ein anschließender 4:0-Lauf beendete die starke Aufholjagd und war vier Minuten vor Schluss die Vorentscheidung (27:23). Der Endstand lautete 29:25 für unser männliche D-Jugend.
T. Rieke – C. Peters (8), K. Hillebrand (8/1), M. Rohstock (5), L. Weidner (4), A.E. Lorenz (3), F. Gutt (1), K. Butok, P. Kaiser, L. Thier, K. Packi, C.L. Gutt
Wir sind HF!
