Punkteteilung auch in Göttingen

Nach dem Unentschieden in der Vorwoche gegen den MTV Groß Lafferde (27:27), sollten nun gegen den gastgebenden Tuspo Weende wieder zwei Punkte her.

Doch leider verlief dieser Tag etwas holprig. Zwei unserer Spieler reisten aufgrund eines Missverständnisses leider erst zur zweiten Hälfte an. Das schwächte unser Spiel natürlich erstmal enorm. Bis zum Stand von 4:4 und Auszeit der Heimmannschaft lief es noch ganz gut für unsere Jungs. Doch eklatante Abwehrschwächen und Technische Fehler im Angriff ließen Tuspo auf 8:4 davonziehen. Nach unserer Auszeit konnte man sich dann aber wieder etwas stabilisieren und zur Pause auf 10:11 verkürzen.

Nun hatten wir Anwurf und konnten auch gleich den Ausgleich zum 11:11 erzielen. Jetzt ging es hin und her. Beim Stand von 16:15 gingen unsere Jungs erstmals in Führung, doch leider konnte diese nicht ausgebaut werden. Stattdessen lag man in der 45. Minute wieder mit zwei Toren hinten (22:20). Aber die Jungs zeigten Moral und erzielten eine Minute vor Schluss wieder den Ausgleich. Und jetzt wurde es aufregend. Weende bekam 10 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter zugesprochen. Doch Gott sei Dank, konnten wir uns heute wieder auf unseren Torhüter Louis Künnemann verlassen. Er hielt seinen dritten Strafwurf an diesem Tag (und auch etliche freie Bälle) und rettete uns damit wenigstens einen Punkt (Endstand 23:23).

Nun braucht es also eine Leistungssteigerung am Samstag 15:00 Uhr gegen die HSG Deister-Süntel. Die männliche C-Jugend hofft dabei wieder auf zahlreiche Zuschauer in der heimischen Julianumhalle.

Für HF spielten: Künnemann(TW); Föllmer (8); Störmann (4); Henseleit (4); Hillebrand (3); Krüger (2); Steinert (1); Kujat (1); Dittmer-Peters; Korsten

HF fordern den Favoritenschreck

Helmstedt-Büddenstedt plagen Torhüter-Sorgen

Seit sechs Spieltagen warten die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt in der Oberliga auf einen Sieg, nur in Duderstadt reichte es zwischenzeitlich zu einem Remis. Zeit, mal wieder „einen rauszuhauen“.

Die nächste Gelegenheit dazu erhalten die Helmstedter am Samstag (18 Uhr), wenn sie in der heimischen Julianum-Sporthalle die HSG Schaumburg Nord empfangen. Wahrlich kein dankbarer Kontrahent, um die eigene Ergebniskrise zu bekämpfen. Die Bad Nenndorfer spielen eine blitzsaubere Saison, stehen mit 11:5 Punkten als derzeit Sechster blendend da und haben sich so etwas wie den Ruf des Favoritenschrecks erarbeitet. Spitzenreiter Lehrter SV fügte die HSG auswärts beim 23:23 den bislang einzigen Punktverlust zu, auch bei Ex-Drittligist MTV Großenheidorn (36:33) und auch Oberliga-Spitzenteam HSG Nienburg (34:30) zeigten die Schaumburger sportliche Grenzen auf.

Top-Ergebnisse, die den Helmstedtern in dieser Spielzeit noch fehlen. Die holten zwar Pflichtsiege gegen das punktlose Schlusslicht HSG Plesse-Hardenberg (25:15) und gegen Aufsteiger TV 1887 Stadtoldendorf (21:20), doch echte Aha-Ergebnisse fehlen noch. Die sind aber dringend notwendig, um sich perspektivisch aus dem Oberliga-Abstiegskampf herauszuhalten. Und dem sind die Helmstedter nach 1:11 Punkten in Serie und dem Abrutschen auf Platz 10 näher als einem gesicherten Mittelfeldplatz.

Ein Problem haben die Helmstedter auf der Torhüterposition. Für Steffen Klauß (Oberschenkelverletzung) ist die Hinrunde wahrscheinlich beendet. Bleibt Tom Baum. Ihn müssen die Helmstedter in Watte packen, denn als Ersatz käme bestenfalls Christian Sauer aus der „Zweiten“ infrage. Der würde sich womöglich im Oberliga-Kader festspielen, womit auch dem Reserveteam der HF nicht gedient wäre. Gute Nachrichten gibt es indes von Linksaußen Tim Bolecke. Nach seinem Kopf-Schlagtrauma befindet sich Bolecke nach vierwöchiger Zwangspause wieder im Training und steht gegen die HSG Schaumburg Nord zur Verfügung.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 21.11.2019

Mixed-Turnier zum Jahresabschluss

Am Montag, 16.12.2019 findet ein vereinsinternes Mixed-Turnier aller Senioren-Mannschaften der Handballfreunde statt. Egal ob 1./2. Herren, Frauenmannschaften oder Freizeitgruppen – die Mannschaften werden ausgelost und bunt gemischt. Beginn ist um 19 Uhr in der Julianum Halle. Nach der Siegerehrung soll der Abend gemeinsam bei Getränken und Essen ausklingen.

Herzlich eingeladen sind auch interessierte Zuschauer, Fans und Ehemalige. Anmeldungen bitte bis zum 12.12.2019 über unseren WhatsApp-Account (https://www.hf-helmstedt-bueddenstedt.de/wir-sind-jetzt-auch-bei-whatsapp/).

Dramatisches Ende kostet die HF den Punkt

Helmstedt-Büddenstedt kämpft furios, gibt das Remis in Barsinghausen aber spät aus der Hand.

Spielerisch und kämpferisch waren sie klar verbessert, für die Moral gab es eine Eins plus mit Sternchen. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt hatten in ihrem Oberliga-Auswärtsspiel beim HV Barsinghausen einen Punkt praktisch in der Tasche – und ließen sich das Remis in letzter Sekunde doch noch entreißen. Per Strafwurf erzielte Barsinghausen das Siegtor zum 26:25 (14:11). Eine Szene, die die Gemüter extrem erhitzte, schlussendlich von den Unparteiischen aber regelkonform getroffen wurde.

Doch der Reihe nach: Auf eine Niederlage für die HF, deren Negativlauf nun 1:11 Punkte aufweist, deutete zunächst wenig hin. Die Helmstedter kontrollierten Ball, Tempo und Gegner, gingen 5:3 in Führung (10.) und waren auch nach 15 Minuten und Matthias Rudows Treffer zum 7:6 auf Reihe. Anschließend riss bei den Helmstedtern der Faden, die HF leisteten sich einige leichte Ballverluste. Barsinghausen kam auf, drehte das Spiel und zog auf 11:8 davon. HF-Coach Andreas Wiese sah sich genötigt, eine Auszeit zu nehmen (22.). Die Helmstedter beruhigten anschließend sich und das Spiel, hielten den Rückstand bis zum Seitenwechsel bei drei Toren.

Ärgerlich: Erneute Helmstedter Ballverluste zu Beginn der zweiten Hälfte begünstigten Barsinghausens Fünf-Tore-Führung. Dabei blieb es lange Zeit, entschieden war die Partie aber längst nicht.

In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Die nie aufsteckenden Helmstedter arbeiteten sich durch einen Doppelschlag von Jan Schlüter auf 24:25 (55.) heran. Rudow verpasste zunächst per Siebenmeter den Ausgleich (58.), schnappte sich den Ball 60 Sekunden später aber zum erneuten Strafwurf und versenkte ihn zum 25:25 in die Maschen.

Barsinghausen nahm eine Auszeit, bereitete 60 Sekunden vor dem Ende seinen letzten Angriff vor. Die Schiedsrichter ließen die Hausherren gewähren, sie durften den Angriff ohne Zeitspiel-Anzeige der Regelhüter herunterspielen und erhielten sieben Sekunden vor dem Ende einen Strafwurf. Der zuvor treffsichere Jannes Frädermann scheiterte jedoch an HF-Torhüter Tom Baum, der Ball landete drei Sekunden vor Abpfiff im Seitenaus. HF-Spielmacher Rudow hinderte die Hausherren indes an der Ausführung des Einwurfs. Die Konsequenz: Rudow sah Rot, und es gab in letzter Sekunde erneut Strafwurf für Barsinghausen. Torsten Lippert traf für den HV zum 26:25-Sieg.

Nun müssen sich die HF schütteln und schnell wieder neu sortieren. Denn am kommenden Samstag reist die HSG Schaumburg Nord an – und dann soll es neben einer Eins plus mit Sternchen für den Einsatz eben auch wieder einen Sieg mit zwei Punkten geben.

HF: Baum – Meyer, Rudow 9, Bruchnow, Wiebe 3, Kopp, Lopez 2, Frenkel 3, Düsterhöft 1, Schlüter 5, Timplan 2.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 18.11.2019

Johannes Frenkel und die Handballfreunde verloren in Barsinghausen denkbar knapp. Foto: Detlev Keller

Für Helmstedt beginnt der Abstiegskampf

Die HF gastieren am Samstagabend in Barsinghausen.

Willkommen im Abstiegskampf. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Handballer der HF Helmstedt-Büddenstedt diese Begrüßung in den nächsten Wochen häufiger hören. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen (1:9 Punkte) bewegen sich die Helmstedter inzwischen am Rand der Abstiegszone der Oberliga. Das Programm bis zur Weihnachtspause hat es für die HF in sich, eine wesentliche Besserung ihrer Situation ist angesichts der derzeitigen Form- und Ergebniskrise kaum zu erwarten.

An diesem Samstag (20.15 Uhr) geht’s für die HF zum HV Barsinghausen, der mit 4:10 Punkten momentan einen Rang und einen Punkt hinter den Helmstedtern zurückliegt. In den verbleibenden beiden Heimspielen bis zur Pause treffen die HF auf die formstarke HSG Schaumburg Nord und auf Aufstiegs-Topfavorit MTV Braunschweig, auswärts tritt die Mannschaft zudem beim bislang ebenfalls enttäuschenden VfL Hameln an.

In der Vorbereitung auf das wichtige Spiel in Barsinghausen stand bei den HF die Aufarbeitung der jüngsten Misserfolge – allen voran die 29:33-Heimpleite gegen das bis dahin punktlose Schlusslicht TSV Burgdorf III – auf dem Plan. Es wurde geredet, berichtet Trainer An­dreas Wiese. „Unter Männern muss man sich auch mal die Meinung sagen, das gehört dazu.“ Dem Trainer war aufgefallen, dass seine Jungs zuletzt keine gute Mentalität an den Tag legten. Auch die schwache Trainingsbeteiligung mit teils nur sechs Leuten pro Einheit wirkt sich allmählich nicht nur negativ auf die Fitness des Einzelnen, sondern auch auf das Zusammenspiel aus. „Jeder ist aufgefordert, sich selbst in allen Bereichen zu reflektieren“, betont Wiese.

In Barsinghausen erwartet die HF Schwerstarbeit. Der HV ist in der Lage, in eigener Halle begeisternd und mit Leidenschaft aufzuspielen, wird dabei von einem euphorischen Heimpublikum getragen. Was kaum verwundert: Seine bislang vier Pluspunkte holte „Basche“ zu Hause, gegen den VfL Hameln (30:28) und den TSV Burgdorf III (28:27) – Teams, die tabellarisch benachbart waren. Barsinghausens aktueller Tabellennachbar Helmstedt dürfte also gewarnt sein.

Quelle: Helmstedter Nachrichten vom 14.11.2019