Trainer Mollenhauer: „Einfach nur geil“

Landesliga der Männer: Helmstedter kehren nach dem 34:26-Erfolg in die Verbandsliga zurück

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Nicht immer muss ein Superlativ her, um zu beschreiben, was einen gerade so bewegt. „Einfach nur geil“ fand Gunnar Mollenhauer das Gefühl des Aufstiegs. Wenige Minuten zuvor hatten seine Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt durch den 34:26 (18:11)-Erfolg gegen die HG Rosdorf-Grone die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga perfekt gemacht.

„Jetzt gibt es nur noch Party“, sagte der HF-Coach, dem ein ähnliches Husarenstück vor zwei Jahren als Spielertrainer mit der zweiten Mannschaft von Eintracht Glinde gelungen war. Aggressiv, abgeklärt, angriffslustig – viele Attribute trafen auf den Auftritt der Helmstedter zu, deren Angriffsmaschinerie früh auf Betriebstemperatur kam. Die Hausherren hatten schnell die Schwachpunkte in der HG-Abwehr ausgemacht und legten ein 9:4 vor.

Viele gute Ansätze spielten die Helmstedter in dieser Phase konsequent zu Ende. „Die Fronten waren bald geklärt“, meinte Mollenhauer, der bereits nach 15 Minuten die personelle Rotation in Gang brachte.

Die Gäste entpuppten sich auch in der Folgezeit als gute Mitmacher, keinesfalls aber als ernste Spielverderber. Rosdorf profitierte davon, dass die Helmstedter zu Beginn des zweiten Abschnitts zehn Minuten lang die konstruktiven Elemente in ihrem Angriffsspiel auf ein Minimum reduzierten. Beim 21:15 hatte Mollenhauer genug und nahm eine Auszeit. „Ich wollte einfach wieder ein bisschen Ruhe reinbringen“, sagte Mollenhauer. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Das Team kehrte zum gewohnt sicheren Pass-Spiel und Tempohandball zurück. Die Eckdaten der zweiten Hälfte: 26:18 und 30:19. „Da haben wir den Zuschauern noch einmal ein bisschen was geboten“, so Mollenhauer.

Eine Szene hatte Symbolwert für die Einseitigkeit des Spiels: Kurz vor dem Abpfiff zauberte das HF-Team einen Doppel-Kempa auf das Parkett. Hagen Sommerfeld initiierte ihn aus der Mitte. Sein Zuspiel nahm Steffen Munter in der Luft an. Der Linksaußen passte den Ball quer durch den Rosdorfer Wurfkreis auf Florian Bethge, der von der halbrechten Rückraumposition gestartet war, das Spielgerät im Sprung annahm und im Gästetor unterbrachte. Die restlichen Minuten waren der Auftakt einer langen Partynacht in Helmstedt.

HF: Wawryk, Neubauer – Disselhoff 2, Wilke, Hansen 4, Sommerfeld 3, Bethge 5, Herrmann 5, Dörr, Eppers 1, Gottschalk 9, Munter 3, Rohstock 2.

Quelle: www.newsclick.de

Klare Anweisung: „Heute Nacht wird durchgemacht“

HELMSTEDT. Sie nahmen sich selbst auf die Schippe: „Orange ist nur die Müllabfuhr“ hallte es lautstark über das Hallenparkett im Julianum. Die Spieler der Handballfreunde ließen ihrer Freude freien Lauf, Sekunden zuvor war der Abpfiff ertönt und der Aufstieg auch faktisch geschafft.

In Windeseile waren die vorbereiteten, orange-farbenen Aufstiegs-T-Shirts aus der Tüte geholt worden, die während des Spiels außerhalb der Sichtweite lag. „Wir werden jetzt erstmal in der Halle was losmachen“, kündigte Aufstiegstrainer Gunnar Mollenhauer an. Der Coach gab seinen Jungs eine letzte Anweisung: „Heute Nacht wird durchgemacht.“ Übernachtungsmöglichkeiten für die auswärtigen Spieler – und von denen gibt es bei den Helmstedtern einige – waren vorsorglich organisiert worden.

Am kommenden Wochenende steht die „Nachbereitung der Saison“, so Mollenhauer, auf dem Programm. Die HF-Spieler treffen sich zu ihrer Abschlussfahrt. Das Ziel, bei vielen anderen Teams bis zur Abfahrt ein gut gehütetes Geheimnis der jeweiligen Organisatoren, geben die Helmstedter bereitwillig preis. Es geht in einen Ski-Center in der Nähe von Schwerin. Ein bisschen Sport auf Kunstschnee und ein paar Bierchen trinken – mehr soll nicht draufstehen auf dem Ablaufplan der Dreitage-Tour.

Quelle: www.newsclick.de

Landesliga-Meister 2009/2010

Landesliga-Meister 2009/2010 sind die Handballfeunde Helmstedt-Büddenstedt.
Landesliga-Meister 2009/2010 sind die Handballfeunde Helmstedt-Büddenstedt.

Stehend von links: Betreuer Karsten Müller, Florian Majewski, (verdeckt) Zeitnehmer Heinz Roffeis, Steffen Munter, Mathias Rohsrock, Enrico Herrmann, Hagen Sommerfeld, Erik Hansen, Florian Bethge, Jens Neubauer, Dennis Eppers, Michael Wilke, Christian Wawryk, Spielertrainer Jan Disselhoff)

Knieend von links: Simon Dörr, Trainer Gunnar Mollenhauer und (liegend) Kapitän Robert Gottschalk.

Wir sind Meister!

Nachdem die 3. Damen bereits Herbstmeister geworden war, sollte es nun auch der Meistertitel sein.

Wochenlang wurde gefiebert, wann es endlich zum Nachholspiel gegen die 4. Damen der HSG Schöningen kommt. Dann die Mitteilung, die Mannschaft aus Schöningen verzichtet. Nun hing also alles am Spiel gegen den TSV Lelm.

Am Samstag war es endlich soweit. Die (An)-Spannung lag in der Luft und war fast greifbar. Um den Meistertitel auch wirklich zu holen, musste ein Sieg her. Der Start verlief erfolgreich, so dass die HF durch Tore von Lole und Katha in Führung gingen. Zwar gelang den Lelmern der Anschlusstreffer, doch die Handballfreunde bauten ihren Vorsprung auf 8:1 aus. Dann erfolgte ein fast schon typischer Einbruch bei der 3. Damen, so dass Lelm bis auf 9:6 heran kam.

Am Ende jubelten die 3. Damen der HF Helmstedt-Büddenstedt über einen klaren 16:8 Sieg, der den erhofften Meistertitel brachte. Dieser wurden in den neuen Meistershirt ausgiebig gefeiert. Einen Dank an Lole, die bereits im März an uns geglaubt hat und die Shirts in Auftrag gegeben hat. Die Feier erfolgte mit Essen und Trinken, von dem einige doppelt so wenig hatten wie andere 😉

Tore : Lole (1), Katha (8), Sandy (1), Krücke (1), Nici (1), Petra (1), Cille (2), Fuchs (1)

Auf diesem Weg möchte ich auch einen Dank an Clemens aussprechen und an Ramona, die jedes Spiel am Kampfgericht sitzt und mitfiebert.


Hinten von links: Lisa Blumenthal, Barbara Hamann, Kerstin Bordtfeld, Katharina Demuth, Carola Simon, Nicole Krause, Melanie Pfannenschmidt, Marion Salomon, Trainer Clemens Spelly.

Vorne von links:Yvonne Balzer, Petra Spelly, Kerstin Krückeberg-Saathoff, Sandy Schiemenz, Simone Dubielzig, Petra Salomon, Ramona Demuth.

Es fehlen: Stephanie Demuth, Christa Kohl, Petra Wittwer, Gudrun Lüer, Angelika Blumenthal.

Erste Damen bangen um den Klassenerhalt

Am kommenden Sonntag haben wir um 15 Uhr in Süpplingen unser letztes und entscheidendes Spiel beim MTV Warberg. In diesem Spiel geht es, wenn am heutigen Samstag der SV Süd Braunschweig (bei der SG Sickte/ Schandelah) und die SG Zweidorf/Bortfeld II (zu Hause gegen Bad Harzburg) jeweils gewinnen, noch um den Klassenerhalt!

Wir konnten unsere Niederlagenserie leider auch in den letzten Partien gegen Bad Harzburg und Sickte nicht beenden. Das verlegte Spiel gegen Bad Harzburg musste an einem Donnerstagabend ausgetragen werden. Das Spiel verlief fast die gesamte Zeit ausgeglichen und endete 15:16 für Harzburg. Wir hätten in den letzten 10 Minuten noch einen Sieg erkämpfen können, jedoch hatte einer der beiden Unparteiischen (aus Zweidorf) etwas dagegen. Er pfiff einen 7-Meter zurück und kurze Zeit später kam die Krönung bei einem Sprungwurf von 8-Metern (!!) Kreis zu pfeifen!

Das Spiel gegen Sickte verlief dagegen deutlicher. Was einmal an den stark aufspielenden Gegner lag, aber auch an unserer Einstellung in der zweiten Halbzeit. Aufgrund der beiden Tatsachen ging der Sieg auch in der Höhe in Ordnung. Endstand: 9:18. Dennoch haben wir es noch selber in der Hand, den Klassenerhalt zu sichern! Mit einem Sieg gegen den MTV Warberg wären wir gerettet. Leider müssen wir weiterhin auf Anja Jordan verzichten, die einen Muskelabriss erlitten hat!