Handballfreunde zittern sich zum Sieg

Handball-Verbandsliga der Männer: 33:32-Erfolg gegen SGH Rosengarten

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Eine Paradebeispiel dafür, wie man einem Gegner, den man am Boden hat, wieder auf die Beine hilft, lieferte Verbandsligist Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt im Heimspiel gegen die SHG Rosengarten. Was lange Zeit nach einem Spaziergang aussah, entwickelte sich in den Schlussminuten zu einer Zitterpartie.

Dass die Helmstedter noch als 33:32 (18:15)-Sieger vom Parkett gingen, hatten sie unter anderem Steffen Munter zu verdanken, der Rosengartens letzten Angriff drei Sekunden vor dem Abpfiff rustikal stoppte und dafür verdient die rote Karte erhielt. In Rosengartens letzten Querpass nach dem Freiwurf spritzte Robert Gottschalk gedankenschnell. Danach war Schluss, der Rest war riesige Erleichterung bei den Gastgebern.

„Wir haben es künstlich spannend gemacht“, meinte HF-Trainer Gunnar Mollenhauer. Erst landete ein Helmstedter Wurf in der 59. Minute am Pfosten, in der Schlussminute traf auch Jan Disselhoff zehn Sekunden vor dem Ende nur das Gebälk. Rosengartens letzter Ballbesitz zwang Munter zur Notbremse.

„Wir haben nach unserer 25:20-Führung einfach nicht den Deckel drauf gemacht“, sagte Mollenhauer. Seine Mannschaft hatte die Partie seit dem 8:8 (20.) fest im Griff und führte stets mit 3 bis 5 Treffern Vorsprung. Erst als Mollenhauer einigen angeschlagenen Spielern Verschnaufpausen auf der Bank gönnte, geriet das zuvor flüssige Spiel der Helmstedter ins Stocken. Die Abwehr offenbarte plötzlich Lücken, und einige unüberlegt abgeschlossene Helmstedter Angriffe später war Rosengarten beim 31:30 wieder dran. Erst der Schlusspfiff beendete das Zittern.

Der dritte Sieg in Folge – zum dritten Mal mit knappem Vorsprung – verhilft den Helmstedtern zum Sprung ins Tabellenmittelfeld. Mollenhauer atmete tief durch: „Meine Jungs machen es mir im Moment wirklich nicht leicht.“

Handballfreunde: Wagner, Böhm – Rohstock 7, Reinhardt, Bethge 6, Wilke 2, Dörr, Disselhoff 4, Sommerfeld 5, Kopp 5, Hansen 2, Munter 1, Gottschalk 1.

Quelle: www.newsclick.de

Handballfreunde bestreiten letztes Heimspiel in 2010

Gern schaut HF-Trainer Gunnar Mollenhauer auf die Ergebnisse der letzten beiden Wochen zurück. 4:0 Punkte holte seine Mannschaft und konnte sich somit vorerst aus dem Tabellenkeller etwas befreien. An diesem Trend soll natürlich weiter gearbeitet werden, wünscht sich der Verantwortliche der Handballfreunde. Dazu haben seine Jungs in diesem Jahr noch zweimal die Gelegenheit: Am Samstag gastiert die SGH Rosengarten in der Julianum-Sporthalle, nächste Woche geht es dann ebenfalls am Samstagabend zur HSG Plesse-Hardenberg.

Doch zurück zu unseren Gästen aus dem Hamburger Vorort: Rosengarten steht mit 10:10 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz, hat von seinen fünf Siegen viermal in eigener Halle gewonnen. Die einzigen Punkte aus fremden Hallen nahm die Mannschaft von Trainer Dieter Badry bisher aus Barsinghausen mit, wo man mit 22:20 gewann.

„Wir wollen gegen Rosengarten an unsere Leistung der vergangenen Spiele anknüpfen“, sagt Gunnar Mollenhauer, der dies nicht nur auf die beiden Siege bezieht. „Wir haben auch zuvor bei unseren Auswärtsspielen in Himmelsthür und Wittingen eine aufsteigende Tendenz gezeigt, nur sind wir dort noch als Verlierer vom Platz gegangen. Nun hat sich die Mannschaft durch der Siege gegen Wietzendorf und in Altwarmbüchen für die Steigerung auch selbst belohnt“, freut sich der Trainer. Doch Mollenhauer fügt auch an: „Wir gucken derzeit nicht auf die Tabelle. In der Liga ist alles noch eng beisammen, da schauen wir erstmal nur von Spiel zu Spiel. Mit einer konzentrierten Leistung kann man jeden Gegner schlagen, wir haben jedoch auch gesehen, dass es mal schnell eine deutliche Packung geben kann, wenn die Einstellung nicht 100-prozentig passt“, fasst er die bisherige Saison zusammen. Personell wird Mollenhauer nicht aus dem Vollen schöpfen können: Enrico Herrmann fällt mit einem Nasenbeinbruch bis zum Ende des Jahres aus, auch Erik Hansen ist angeschlagen. „Ich hoffe, dass die restlichen Spieler zum Spielbeginn fit sind“, so Mollenhauer, der sich nicht nur wegen der mannschaftsinternen Weihnachtsfeier im Laufe des Abends einen Sieg wünscht.

Handballfreunde machen es unnötig spannend

Verbandsliga der Männer: Helmstedter gewinnen verdient in Altwarmbüchen

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt nehmen in der Verbandsliga allmählich Fahrt auf. Beim TuS Altwarmbüchen gelang dem Team gestern Abend ein verdienter 26:24 (14:13)-Erfolg.

Verdient deshalb, weil die Helmstedter nach einem furiosen Start (4:0 und 11:5) nie in Rückstand gerieten. Lediglich eine Schwächephase der HF kurz vor der Pause, die Altwarmbüchen zum 12:12-Ausgleich nutzte, sowie der zweite Ausgleich zum 21:21 (50.), den die Helmstedter nach mehrfachem Unterzahlspiel hinnehmen mussten, trieb Trainer Gunnar Mollenhauer einige Sorgenfalten auf die Stirn.

„Das war auch schon die kniffligste Phase für uns“, berichtete Mollenhauer. Zu den Zeitstrafen gegen sein Team kamen noch einige Strafwurf-Entscheidungen zugunsten der Gastgeber. Letztlich schüttelten die Helmstedter alle Last von sich ab und legten bis zur vorletzten Minute stets einen Treffer vor. Beim Stand von 25:24 hatte Altwarmbüchen indes keine passende Antwort mehr.

Die Hausherren verloren den Ball 35 Sekunden vor dem Abpfiff. Mollenhauer nahm sofort eine Auszeit und besprach mit seinen Schützlingen den finalen Spielzug. Und der endete fünf Sekunden vor dem Ende bei Florian Bethge, der den Ball von der Außenposition nervenstark mit einem sehenswerten Heber zum umjubelten 26:24-Siegtreffer im TuS-Gehäuse unterbrachte.

„Wir haben es spannender als notwendig gemacht“, meinte Mollenhauer, der den diesmal sehr treffsicheren Jan Disselhoff aus einer homogenen Mannschaft hervorhob.

Helmstedt: Neubauer, Böhm – Disselhoff 11, Sommerfeld 4, Bethge 3, Wilke, Reinhardt 1, Gottschalk, Munter 1, Kopp 5, Rohstock 1, Dörr.

Quelle: www.newsclick.de

Optimismus vor Auswärtspartie

Handball-Verbandsliga: Handballfreunde wollen Punkte aus der Fremde mitbringen

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Nur nicht locker lassen heißt es für die HF Helmstedt-Büddenstedt, die ihren Heimsieg gegen Wietzendorf nur veredelt, wenn sie in Altwarmbüchen nachlegt.

TuS Altwarmbüchen – Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt (Sonntag, 16 Uhr). HF-Trainer Gunnar Mollenhauer ist optimistisch, dass seine Mannschaft den Anpassungsprozess an die Verbandsliga allmählich abgeschlossen hat. „Als Aufsteiger muss man sich erstmal orientieren. Die Formkurve bei vielen Spielern zeigt deutlich nach oben, so dass ich hoffe, dass wir von unten durchstarten werden“, so Mollenhauer. Der jüngste 36:33-Sieg gegen Wietzendorf habe zudem das Selbstvertrauen zurückgebracht.

Ein deutlichen Zeichen, wie ausgeglichen die Liga in dieser Saison ist, gab HF-Gastgeber Altwarmbüchen in der vergangenen Woche, als die Mannschaft den verlustpunktfreien Spitzenreiter Wittingen am Rand einer Niederlage hatte und auf der Zielgeraden noch eine Sechs-Tore-Führung verspielte. „Auch wir haben in Himmelsthür und Wittingen gut ausgesehen. Für mich ist es verwunderlich, dass diese beiden Mannschaften noch ohne Verlustpunkt sind“, sagt der HF-Coach, der in Altwarmbüchen auf seine beste Formation zurückgreifen kann.

Quelle: www.newsclick.de

Helmstedt beendet Durststrecke

Handball-Verbandsliga: Handballfreunde schlagen Mitaufsteiger Wietzendorf 36:33

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt atmen in der Handball-Verbandsliga durch. Im Heimspiel gegen den zuletzt aufstrebenden Mitaufsteiger TSV Wietzendorf gelang ihnen nach wochenlanger Durststrecke ein 36:33 (18:13)-Erfolg.

Allzu viel Positives konnte HF-Trainer Gunnar Mollenhauer dem Erfolg jedoch nicht abringen: „Die Punkte sind wichtig für uns, der Sieg hütte allerdings höher ausfallen müssen.“ Mollenhauer ärgerte sich über die Nachlässigkeiten seiner Schützlinge in den Schlussminuten, als die HF-Angreifer beim Stand von 35:29 begannen, Risikopässe zu spielen, statt den einfachen Weg zum Tor zu wählen.

Mollenhauer musste mehrfach regulierend von der Seitenlinie eingreifen, wenn seine Schützlinge vergeblich nach ihrer spielerischen Linie im Angriff und der richtigen Abstimmung in der Defensive suchten. Wietzendorf dagegen spielte schnörkellos, führte schnell mit 4:1 und stürzte die Helmstedter Abwehr mit einstudierten Spielzügen von einer Verlegenheit in die nächste. Die Gäste, zuletzt zweimal in Folge siegreich, waren auf dem besten Weg, ihrer Bilanz einen dritten Erfolg zuzufügen. Mollenhauer reagierte, rückte nach dem 11:11 von der offensiven Abwehrvariante ab und ließ sein Team defensiv mit sechs Mann am eigenen Wurfkreis verteidigen. Wietzendorf fand minutenlang kein passendes Rezept – und geriet schließlich mit 13:18 ins Hintertreffen.

„Ich hatte danach nicht mehr das Gefühl, dass noch etwas anbrennt“, sagte Mollenhauer, dessen Jungs nach dem Seitentausch eine kurze Schlafphase (18:16) schadlos überstanden und über 23:19 und 30:26 dem sicheren Erfolg entgegen steuerten. Wären da nicht die nachlässigen Schlussminuten gewesen, die Mollenhauer noch einmal die Zornesröte ins Gesicht trieben. „Als Trainer wünscht man sich, dass es mal acht statt nur drei Tore Unterschied werden.“

Handballfreunde: Böhm, Wagner – Disselhoff 2, Dörr, Herrmann, Wilke 3, Reinhardt 2, Gottschalk 1, Munter 6, Kopp 3, Rohstock 1, Hansen 6, Bethge 6, Sommerfeld 5.

Quelle: www.newsclick.de