„Wir haben nichts zu verschenken“

Handball-Verbandsliga der Männer: HF Helmstedt erwarten Schneverdingen – Vaterfreuden bei Balzer

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Weichenstellung im Julianum: Eine ganz besondere Note bekommt die Verbandsligapartie der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt gegen den TV Jahn Schneverdingen (Samstag, 16.30 Uhr) dadurch, dass die Gäste vor Wochenfrist im Abstiegskampf die Notbremse zogen.

Der vor der Saison höher eingeschätzte Tabellenvorletzte wechselte den Trainer und feierte prompt den ersten Saisonsieg. „Das macht die Aufgabe für uns nicht unbedingt leichter“, sagt HF-Trainer Sven Balzer. Die Helmstedter haben ihre Heimstärke dagegenzusetzen, rechnen aber mit einem hoch motivierten Gegner.

Schneverdingens Coach Volker Schäfer zog nach der Niederlage bei der HSG Heidmark, einer Startbilanz von 1:11 Punkten und dem Aus im Pokal gegen den TuS Bergen die Konsequenzen und stellte sein Amt zur Verfügung. Ihm folgt Nils-Oliver Muche nach, bis vor zwei Jahren noch Kreisläufer der TV Jahn-Ersten und zuletzt Trainer der zweiten Mannschaft des Vereins. Im ersten Spiel unter Muches Regie gelang dem TV Jahn gegen die HSG Plesse-Hardenberg mit 34:30 der erhoffte Befreiungsschlag.

Balzer, seit Dienstag junger Vater einer gesunden Tochter, nimmt seine Mannschaft in die Pflicht. „In eigener Halle haben wir nichts zu verschenken. Das müssen wir Schneverdingen von Beginn an klarmachen.“ Noch immer wurmt ihn der Punktverlust vor zwei Wochen im Julianum gegen Himmelsthür, als seine Spieler als „Brüder Leichtfuß“ aufgetreten seien. „Wenn wir diesmal wieder gewissenhafter mit unseren Torchancen umgehen, dann sehe ich für uns gegen Schneverdingen gute Erfolgschancen.“

Gegen die offensive 5:1-Deckung der Gäste wollen sich die Helmstedter im Training noch einiges einfallen lassen. Personell sieht gut aus: Nur Justus Asselmeyer (Meniskusverletzung) steht auf der Ausfallliste.

Quelle: www.newsclick.de

„Lieber einen Punkt als keinen“

Handball-Verbandsliga: HF Helmstedt-Büddenst. spielen 26:26 – Erster Heim-Punktverlust seit 27. Februar 2007

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Über ein 26:26 (14:15) kamen die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt im Verbandsliga-Heimspiel gegen Grün-Weiß Himmelsthür nicht hinaus. Es war der erste Punktverlust der HF-Sieben in einem Ligaspiel vor heimischem Publikum seit dem 27. Februar 2007 (damals 24:24 gegen Schoningen/Wiensen)!

Dabei schienen die Helmstedter auf ihren saisonübergreifend 20. Heimsieg in Folge zuzusteuern. 8:5 und 11:8 lagen sie zunächst vorne. Nichts war zu spüren von dem Erfolgsdruck, der nach zwei Auswärtsniederlagen auf dem HF-Team lastete. Doch wie so oft in den vergangenen Wochen schaffte es Helmstedt nicht, ein konstant hohes Niveau zu halten. Nach 20 Minuten öffneten sie den Angriffsbemühungen der Gäste Tür und Tor.

„Wir waren einfach schläfrig“, berichtete Trainer Sven Balzer. Die Folge: Himmelsthür drehte einen 8:11-Rückstand in eine 17:15-Führung. Zudem gingen die Hausherren verschwenderisch mit ihren Siebenmetern um. Florian Majewski scheiterte zweimal, Michael Motz einmal.

Die entscheidenden Szenen spielten sich zwischen der 45. und 50. Minute ab. Nachdem sich die Helmstedter gefangen und die Führung zurückerobert hatten (22:20), zitterten die Wurfhände. „Wir besaßen fünf oder sechs Gelegenheiten, unseren Vorsprung über Tempogegenstöße auszubauen. Aber jedes Mal haben wir den Ball verdaddelt oder das Tor nicht getroffen“, sagte Balzer. „Das war der Knackpunkt.“

Wieder schloss Himmelsthür auf, diesmal zum 25:25. Matthias Rohstocks Treffer zum 26:25 ließ erneut Helmstedt jubeln. Doch am Ende rissen die Gäste die Arme in die Höhe. 40 Sekunden vor dem Abpfiff pfiffen die Unparteiischen einen Schrittfehler gegen Helmstedt. Himmelsthür konterte, die Hausherren foulten, kassierten einen Strafwurf gegen sich und quittierten den 26:26-Endstand.

Balzer schwankte, wie er den Teilerfolg bewerten soll: „Spielen wir das Ding Mitte der zweiten Hälfte cleverer, gewinnen wir. Jetzt müssen wir sagen: Lieber einen Punkt als keinen.“

HF: Baier, Neubauer – Disselhoff (3), Schrader (3), Herrmann (2), Eppers, Wilke, Motz (2), Voigt, Zeitel 5, Rohstock (4), Krause (5), Majewski (2).

Quelle: www.newsclick.de

Handballfreunde als Mannschaft des Jahres nominiert

Tolle Auszeichnung für unser Team: Die erste Herrenmannschaft der HF Helmstedt-Büddenstedt ist vom Kreissportbund Helmstedt als Mannschaft des Jahres 2008 nominiert. Am heutigen Sonnabend war in der Braunschweiger Zeitung nochmals der Stimmzettel abgedruckt. Zudem kann auch im Internet für die HF gestimmt werden: http://sportlerwahl.ksb-helmstedt.de – die Sieger werden während der Sportlergala am 8. November im Brunnentheater geehrt.

„Grottenschlechte 2. Halbzeit“ – Obernkirchen schlägt Handballfreunde 35:24

Handballfreunde verlieren deutlich 24:35

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt zeigten gestern Nachmittag wieder ihr „Auswärtsgesicht“. Beim MTV Obernkirchen kassierte der Verbandsliga-Neuling eine empfindliche 24:35 (13:15)-Niederlage.

Es war der vierte vergebliche Anlauf der HF-Sieben, Punkte aus fremden Hallen zu entführen. Helmstedts Trainer Sven Balzer ging anschließend hart ins Gericht mit seinen Schützlingen: „Unser Spiel vor allem in der zweiten Halbzeit war zum Abgewöhnen. Eigentlich war es sogar Arbeitsverweigerung.“

Dass Handball eine Kontaktsportart ist, ließ sich am Helmstedter Offensivspiel in den zweiten 30 Minuten nicht mehr erkennen. „Wir wollen bei zwölf Metern spielen, ohne dorthin zu gehen, wo es auch mal weh tut“, berichtete Balzer. Dieser Stil kam den Hausherren entgegen, denn die nahmen Helmstedts Zurückhaltung dankbar an und setzten sich zwischen der 31. und 42. Minute von 15:13 auf 23:14 ab. „Diese Phase brach uns das Genick“, sagte Balzer, der nach der Partie hörbar nach den passenden Worten rang, um das Geschehen auszudrücken.

„Wegen der zweiten Halbzeit bin ich pappsatt. Es fehlte uns an der grundsätzlichen Einstellung. So werden wir in der Verbandsliga keine Spiele mehr gewinnen“, betonte Balzer, der die Leistung auch als Spiegelbild der zuletzt eher schlechten Trainingsbeteiligung bezeichnete.

Beim 26:20 kamen die Helmstedter ihren Gastgebern noch einmal etwas nahe, verfielen aber anschließend wieder in Lethargie und übertrieben das körperlose Spiel. Obernkirchen zog über 30:21 zum 35:24-Endstand davon.

Handballfreunde: Baier, Neubauer – Disselhoff 1, Schrader 3, Herrmann 3, Eppers 1, Wilke 1, Motz 2, Voigt, Asselmeyer, Zeitel 5, Rohstock 4, Krause 1, Majewski 4.

Quelle: www.newsclick.de

Zwei wichtige Heimspiele in Folge

Sechs Spiele haben die HF Helmstedt-Büddenstedt mittlerweile absolviert: 4:8 Punkte und Rang zehn sind das aktuelle Ergebnis. „Eine ausgeglichene Punktebilanz ist unser kurzfristiges Ziel“, betont HF-Trainer Sven Balzer mit Blick auf die kommenden Partien.

Am Samstag empfangen die Helmstedter die Mannschaft aus Himmelsthür, zwei Wochen später ist dann der TV Jahn Schneverdingen in der Julianum-Sporthalle zu Gast. „Nach den beiden verlorenen Partien in Rosengarten und Obernkirchen gilt es nun, die Festung Julianumhalle, in der wir seit knapp zwei Jahren nicht mehr verloren haben, zu verteidigen“, führt der Trainer weiter aus.

Der TuS GW Himmelsthür steht nach fünf Spielen mit 3:7 Punkten auf Rang 12 der Verbandsliga. In eigener Halle verlor Himmelsthür zum Auftakt gegen Obernkirchen 33:29, gewann jedoch gegen den SV Alfeld 32:27. In fremden Hallen konnten unsere Gäste nur beim 26:26 in Schneverdingen punkten. Das Gastspiel in Wittingen ging dagegen mit 33:25 verloren. Dementsprechend wollen auch die Helmstedter dafür sorgen, dass der TuS dieses Mal nicht zu seinem ersten Auswärtssieg kommt.

„Mit Blick auf die Tabelle wäre ein Sieg sehr wichtig, um einen derzeit direkten Konkurrenten aus der unteren Tabellenzone auf Abstand zu halten. Positiv stimmt mich, dass wir zu Hause eine andere Einstellung an den Tag legen und unsere ersten beiden Partien in eigener Halle gewonnen haben“, meint Balzer. Doch im Vergleich zu den letzten beiden Partien in der Fremde muss sich das gesamte Team steigern.

„Auf allen Positionen haben wir Nachholbedarf. Wir müssen uns 60 Minuten lang verinnerlichen, dass Handball eine Kontaktsportart ist und der Gegner auch angefasst werden darf. Nur über den Kampf haben wir bisher immer wieder ins Spiel gefunden. Im Angriff haben wir ebenfalls nicht die Nahdistanz gesucht. Hier müssen wir deutlich gefährlicher werden, um gegen Himmelsthür eine Chance zu haben. Und zu guter Letzt haben wir auch Reserven in der eigenen Vorwärtsbewegung, um vor allem in der ersten Welle leichte Tore erzielen zu können.“ Dabei dürften dem Trainer alle Spieler zur Verfügung stehen.

Unbeschriebenes Blatt zu Gast im Kellerduell

Männer-Verbandsliga: HF empfangen Himmelsthür

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Es ist eine Partie, deren Bedeutung Trainer gerne mit der Bezeichnung „richtungsweisend“ unterstreichen. Sven Balzer von den Handballfreunden Helmstedt-Büddenstedt macht da keine Ausnahme. Seine auswärts bislang so wenig erfolgreiche Mannschaft empfängt am Samstag (16.30 Uhr, Sporthalle Julianum) den TuS Grün-Weiß Himmelsthür zu einem so genannten Kellerduell.

Mit nur 4:8 Punkten haben sich die Helmstedter durch ihre teils schwachen Auftritte in fremden Hallen selbst in die Zwickmühle manövriert. Entsprechend groß ist der Druck, die Heimspiele gewinnen zu müssen, um in der Tabelle nicht noch tiefer abzurutschen. Ähnlich bescheiden (3:7) ist die bisherige Ausbeute der Gäste aus Hildesheim, die Balzer als „unbeschriebenes Blatt“ bezeichnet. „Immerhin haben sie in eigener Halle Alfeld besiegt, das heißt schon was“, erklärt der HF-Coach.

Viel mehr beschäftigt ihn indes die derzeitige Verfassung seiner eigenen Mannschaft. Seltsam lethargisch und gedanklich langsam präsentierte sich das HF-Team vor fünf Tagen in Obernkirchen. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit fast in unser Schicksal ergeben“, sagt Balzer. Er will im Training mit seinen Jungs an der Aggressivität und an der Beweglichkeit in der Abwehr arbeiten, um dem Gegner das Torewerfen nicht all zu leicht zu machen. „Das ist das, was uns sonst ausgezeichnet hat und was wir auch können“, verdeutlicht Balzer.

Fraglich ist bei den Handballfreunden lediglich das Mitwirken von Justus Asselmeyer, der seit der Obernkirchen-Partie wieder über Knieprobleme klagt.

Quelle: www.newsclick.de