Handballfreunde wollen auswärts nachlegen

Verbandsliga: Balzer-Team muss zu Plesse-Hardenberg

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Erstmals in diesem Jahr stehen die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt nach ihrem Sieg gegen Heidmark auf einem Nichtabstiegsplatz in der Verbandsliga. Geht es nach Trainer Sven Balzer, dann soll das auch nach der Samstagpartie in Bovenden bei der HSG Plesse-Hardenberg so bleiben. Die Anwurfzeit ist um 19.30 Uhr.

„Plesse ist sicherlich eine Nummer stärker als Heidmark“, weiß Balzer, doch mit jener Disziplin und Treffsicherheit, die seine Mannschaft beim 32:24 gegen Heidmark gezeigt habe, sei sie auch beim Tabellensiebten nicht chancenlos. „Es wäre toll, wenn wir nachlegen könnten“, sagt der HF-Trainer, zumal seine Mannschaft in den aufeinander folgenden Heimspielen gegen Rosengarten und Obernkirchen einen riesigen Schritt Richtung rettendes Ufer machen kann.

„Je früher wir punkten, desto besser“, meint Balzer. Der Spielplan meint es nicht gut mit den Helmstedtern. Drei ihrer vier letzten Saisonspiele bestreitet die Mannschaft gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel. Und zum Saisonfinale kommt Stadtnachbar TC Schöningen ins Julianum. „Wir können nur hoffen, dass es dann für beide um nichts mehr geht“, sagt Helmstedts Coach.

Insgesamt zeige die Formkurve seiner Spieler indes nach oben, meint Balzer und nennt Beispiele: „Sven Krause findet nach seiner langen Verletzung allmählich zur alten Form, und auch Jan-Christoph Schrader ist jetzt da, wo er vor seiner einjährigen Handballpause war.“ Fehlen wird in Bovenden nur Justus Asselmeyer (Knieverletzung).

Quelle: www.newsclick.de

Kein Personal: Balzers Team geht die Luft aus

Verbandsligist Handballfreunde verliert 27:30 in Plesse

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Das Zittern geht unvermindert weiter. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt schafften es nach kurzem Zwischenhoch in der Vorwoche gegen Heidmark (32:24) nicht, an ihre Glanzleistung anzuknüpfen. In Bovenden kassierte der Verbandsligist bei der HSG Plesse-Hardenberg eine 27:30 (15:14)-Niederlage.

Dieser doppelte Punktverlust tut weh, denn während einige Konkurrenten im Abstiegskampf punkteten, verspielten die Helmstedter in den Schlussminuten eine 26:25-Führung. „Ein Punkt wäre verdient gewesen, aber wenn man unten steht, fehlt manchmal das Quäntchen Glück“, meinte HF-Trainer Sven Balzer.

Den Helmstedtern wurde in der Schlussphase ihre dünne Personaldecke zum Verhängnis. Weil Sven Voigt erst gar nicht mitgereist war und Michael Motz aufgrund einer Verletzung nur in der Abwehr spielte, mussten Jan Disselhoff, Sven Krause und Stefan Botta auf den Rückraumpositionen durchspielen.

Das rächte sich, denn in den Schlussminuten schwanden die Kräfte und damit die Konzentration. Den Helmstedtern gingen die Ideen aus und auch im Abschluss mangelte es an Genauigkeit. Plesse glich aus und ging in Führung. Die Gäste vergaben zwei Siebenmeter, zudem ließen ihre Rückraumschützen gute Gelegenheiten aus der Distanz aus.

Um doch noch einen Punkt zu erkämpfen, lockerte die HF-Sieben ihre Abwehr und attackierte Plesses Angreifer bereits weit vor dem eigenen Tor. Die Hausherren verstanden es aber clever, in die Lücken zu stoßen und ihre Führung auszubauen. Balzer war trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit seinem Team. „Die Kurve zeigt nach oben. Wir haben nun zwei Heimspiele und wollen vier Punkte bei uns behalten.“

Handballfreunde: Baier, Neubauer – Disselhoff 8, Eppers, Motz, Rohstock, Zeitel 3, Krause 5, Wilke, Schrader 5, Botta 6.

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Handballfreunde erwartet wieder „Vierpunkte-Spiel“

Zum wiederholten Mal erwartet die HF Helmstedt-Büddenstedt ein so genanntes Vierpunkte-Spiel. Im letzten Heimspiel gegen die HSG Heidmark, die ebenfalls im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt benötigen, behielt unsere Mannschaft die Nerven und beide Punkte in Helmstedt.

Dieses Ziel hat das Team des Trainergespanns Sven Balzer/Jan Disselhoff auch dieses Mal. Denn mit der SGH Rosengarten stellt sich der direkte Tabellennachbar in der Julianum-Sporthalle vor. Unsere Gäste sind derzeit mit 11:23 Punkten auf dem 12. Platz, einen Rang vor den Helmstedtern, platziert. Am vergangenen Wochenende ist das Heimspiel der SGH gegen Aue Liebenau ausgefallen, da die Schiedsrichter nicht angereist waren.

Für die HF geht es darum, gerade zu Hause an den Aufwärtstrend der vergangenen zwei Spiele anzuknüpfen. Der Sieg gegen Heidmark, aber auch die knappe Niederlage bei der HSG Plesse-Hardenberg, zeigten, dass die Formkurve der Orangenen nach oben zeigt. „Wir müssen uns immer wieder unsere eigenen Stärken vor Augen halten“, verdeutlicht Balzer, dass sein Team trotz der angespannten Situation weiter an sich glaubt.

Es ist noch lange nichts verloren, wie ein Blick auf die Tabelle zeigt. Hier liegen zwischen Tabellenplatz 8 und 14 gerade einmal vier Punkte Unterschied. „Umso wichtiger ist es, die entscheidenen Spiele gegen direkte Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte zu gewinnen.“ Keine guten Erinnerungen hat die Mannschaft an das Hinspiel. Damals musste man vor weniger als zehn Zuschauern eine bittere 30:28-Niederlage einstecken. „Dort haben wir uns nach der Halbzeit eine zehnminütige Auszeit gegönnt, in der Rosengarten deutlich davonzog. Wir sind also gewarnt“, sagt der Trainer, der heute erstmals in diesem Jahr auch auf Enrico Herrmann zurückgreifen kann.

„Enno“ pausierte aufgrund seines Studiums eineinhalb Monate und stellt nun wieder eine Alternative im Rückraum dar, die der Mannschaft in den vergangenen Wochen immer wieder fehlte. Zudem steigert sich auch Dennis Eppers nach monatelanger Pause. „Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir die Heimspiele gewinnen“, verdeutlicht Balzer den Ernst der Lage abschließend.

32:25 – Handballfreunde erfüllen Pflicht souverän

Verbandsliga der Männer: Wichtiger Erfolg gegen Rosengarten – Formkurve zeigt deutlich nach oben

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Pflichtaufgabe erfüllt: Im Kellerduell der Verbandsliga feierten die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt einen ungefährdeten 32:25 (14:9)-Erfolg gegen die SGH Rosengarten und verbesserten ihre Ausgangsposition im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz deutlich.

„Siege gegen einen direkten Konkurrenten sind immer besonders wichtig“, atmete HF-Trainer Sven Balzer durch. Der hatte anschließend wenig Grund zur Klage. Zu überzeugend war der Auftritt seiner Mannschaft. Die Gäste machten nie den Eindruck, dass sie die Handballfreunde ernsthaft in Gefahr bringen können.

Vor allem die erste Sieben der Hausherren spielte wie aus einem Guss. Stefan Botta und Jan Disselhoff trafen nach Belieben aus dem Rückraum, Torhüter Sascha Baier wehrte 20 schwere Bälle ab, und auch die Tempogegenstöße der Helmstedter über Sven Krause oder Mathias Rohstock liefen wie am Schnürchen. „Man hat in diesem Spiel gemerkt, dass unsere Formkurve deutlich nach oben zeigt“, sagte Balzer.

Wenn es einen Ansatzpunkt für Kritik gab, dann den, dass sich die Gastgeber in Durchgang 2 zu viele glasklare Torchancen entgehen ließen. Vor allem in den Schlussminuten gingen sie all zu verschwenderisch damit um. Mit mehr Konsequenz im Abschluss wäre der Helmstedter Erfolg deutlicher ausgefallen.

Doch von kritischen Worten war Balzer weit entfernt. „Wir haben den Grundstein in der ersten Hälfte gelegt“, freute er sich. Nicht einmal taktische Veränderungen des Gegners hätten sein Team aus der Erfolgsspur gebracht. Die Sonderbewachungen gegen das Helmstedter Rückraumduo Botta/Disselhoff ab Minute 40 blieben folgenlos. „Die anderen Spieler haben sich dann um so mehr in Szene gesetzt“, berichtete Balzer. Über 20:11 und 26:18 steuerten die Helmstedter dem Endstand entgegen. Für Linkshänder Botta war die Partie nach 53 Minuten beendet. Seinen Versuch, einen Gegenspieler am freien Torwurf zu hindern, ahndeten die Unparteiischen mit einer roten Karte.

Handballfreunde: Baier, Neubauer – Botta 8, Disselhoff 5, Rohstock 5, Krause 6, Schrader 4, Zeitel 3, Herrmann, Wilke, Motz 1, Voigt.

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Torjäger Jan Disselhoff: „Ein Sieg ist Pflicht“

Verbandsliga: Handballfeunde Helmstedt-Büddenstedt empfangen MTV Obernkirchen

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Tief verstrickt in den Abstiegskampf befindet sich das Team der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt in Handball-Verbandsliga. Deshalb zählt am Wochenende eigentlich nur ein Sieg.

Sieg und Niederlage wechselten sich bei den Handballfreunden Helmstedt-Büddenstedt in den vergangenen Wochen in schöner Regelmäßigkeit ab. Nach dem Erfolg gegen Rosengarten in der vorigen Woche soll diese Serie am Samstag im Heimspiel gegen den MTV Obernkirchen gebrochen werden. „Es geht für uns um elementar wichtige zwei Punkte. Wir haben ein verdammt schweres Restprogramm, vor allem auswärts gegen Mannschaften, die in der oberen Tabellenhälfte stehen“, sagt Helmstedts Torjäger Jan Disselhoff. „Ein Sieg gegen Obernkirchen ist Pflicht. Wir sehen uns im Aufwärtstrend.“ Der Blick auf den Spielplan verdeutlicht die Bedeutung: Im März warten vor der Osterpause nur noch drei Auswärtspartien auf die Helmstedter.

Den positiven Trend zu bestätigen wird gegen die erfahrenen Gäste kein leichtes Unterfangen. Spieler wie Carem Griese, zuletzt gegen Plesse 12-facher Torschütze, und Ex-Nationalspieler Mike Bezdizek steigern die Qualität der Mannschaft enorm. Mit 107 Saisontreffern, davon 45 verwandelte Strafwürfe, ist Griese Nummer 9 der aktuellen Torjägerliste der Verbandsliga. Bester Helmstedter in dieser Statistik ist Jan Disselhoff auf Platz elf mit 107 Treffern, allesamt aus dem Feld erzielt.

Womöglich ein Vorteil für Helmstedt ist, dass die Gäste im gesicherten Mittelfeld stehen und weder mit dem Auf- noch dem Abstieg in Verbindung stehen. Helmstedt hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. „Außerdem haben wir noch etwas aus dem Hinspiel gutzumachen“, betont Disselhoff. Im vergangenen Oktober kassierten die Helmstedter mit 24:35 ihre höchste Saisonniederlage in einem Auswärtsspiel. An Motivation wird es also nicht mangeln.

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