HF-Damen entscheiden ausgeglichenes Spiel am Ende für sich

Das „Heimspiel“ des MTV Vater Jahn Peine gegen die erste Damenmannschaft der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt fand aufgrund einer Strafansetzung (Peine war im Hinspiel nicht angetreten) in Helmstedt statt und sollte ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel werden. Somit stand es nach 9 Minuten auch 4:4. Peine war immer wieder im 1 gegen 1 stark, und konnte damit auch Überzahlsituationen im Angriffsspiel erzielen, was die Abwehr der der HF durch energisches Zugreifen zu verhindern versuchten. Über ein 8:7 ging es mit einem 10:12-Rückstand für die HF in die Halbzeitpause.

Auch die 2. Halbzeit begann ausgeglichen. Dennoch stimmte die kämpferische Einstellung des Helmstedterinnen und man konnte in der 41. Minute den 14:14-Ausgleich erzielen. Als es in der 52. Minute immer noch ausgeglichen 19:19 stand, sprach vieles an diesem Tag für eine Punkteteilung. Doch gute Torwartparaden und mehrere geblockte Würfe gegen Angriffsspielerinnen aus Peine ließen schließlich die Helmstedterinnen mit einem 21:22 Sieg vom Felde gehen.

Somit können die Spielerinnen der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt entspannt in die 3-wöchige Spielpause gehen – der 3. Tabellenplatz ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Zum letzten Saisonspiel wird dann am 26.04.2014 der Tabellenführer, die HSG Nord Edemissen, in heimischer Halle erwartet.

Aufstellung: Dimmler, Simon, Heckeroth (2), Demuth (2), Reinhardt (4), Bauer (1), Kalisch (7), Nowack, Rohstock, Hoinkis, Pleiß (6), Krause, Friese

Handballfreunde setzen weiter auf Kontinuität auf der Trainerbank

Die Planungen für die Saison 2014/15 laufen bei den Oberliga-Handballern der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt auf Hochtouren. Dabei setzen die Verantwortlichen weiter auf Kontinuität im Trainerbereich. Sebastian Munter bleibt auch in der kommenden Saison Cheftrainer der Helmstedter. „Ihm zur Seite steht weiterhin Jan Disselhoff als Co-Trainer“, berichtet der sportliche Leiter Gunnar Mollenhauer, der ebenfalls für die kommende Saison zugesagt hat.

Zur Unterstützung im taktischen Bereich wird Dr. Olaf Haase einige Trainingseinheiten leiten. „Olaf hat dies bereits in dieser Saison übernommen. Es ist geplant, dass dieses Engagement auch in der kommenden Saison je nach Bedarf, wahrscheinlich alle 14 Tage, fortgeführt wird“, sagt Mollenhauer weiter und sieht den Verein in diesem Bereich sehr gut aufgestellt. „Davon soll dann auch unser Nachwuchs profitieren. Es ist ein so genanntes Stützpunkttraining vorgesehen. Die Planungen sind hier bereits im Gange“, freut sich der sportliche Leiter darüber, dass auch im Jugendbereich eine weitere Förderung stattfinden soll.

Handballfreunde gehen gegen Duderstadt unter

Helmstedter Handball-Oberligist erleidet 18:33-Debakel.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Schlimmer geht es kaum! Mit 18:33 (9:18) verlor Oberligist Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt sein Heimspiel gegen den Tabellendritten TV Jahn Duderstadt. Es war die bislang höchste Saisonniederlage der HF – und sie löste Ernüchterung und Sprachlosigkeit aus.

„Das ist ein ordentliches Brett. So eine Abfuhr muss man erst einmal verarbeiten“, sagte HF-Trainer Sebastian Munter am Tag nach dem Debakel. Nur in der Hinrunde beim Lehrter SV (17:31) präsentierten sich die Helmstedter ähnlich desolat.

Munter versuchte, das Geschehen mit etwas zeitlichem Abstand einzuordnen. „Duderstadt hat einen Sahnetag erwischt, bei uns klappte nichts. Wir haben deutlich unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Der Leistungsabstand zwischen dem Dritten der Oberliga und dem Elften ist enorm.“

Nur acht Minuten lang und bis zum 4:5 gelang es den Helmstedtern, die Unterschiede zu vertuschen. Danach kam Duderstadt ins Rollen. Weder gegen die bestens sortierte 6:0-Abwehr der Gäste fanden die HF ein Rezept, noch gegen die überfallartigen Konter des TV Jahn.

Helmstedts Rückraumspieler mühten sich zwar, Lücken in den Jahn-Verbund zu reißen, doch die Gäste blieben standhaft. Binnen 7 Minuten raubte das Team aus dem Eichsfeld den Helmstedtern den Glauben an eine Überraschung – beim 13:5 (15.) war die Partie praktisch gelaufen. Bis zur Pause schraubten die Gäste ihre Führung auf 18:9.

Das letzte Lebenszeichen sendeten die Helmstedter unmittelbar nach Wiederanpfiff, als ihnen der 10:18-Anschlusstreffer gelang. Dann spielte 25 Minuten lang nur noch Duderstadt. In der 40. Minute stand es 23:11, nach 55 Minuten hatten die Gäste beim 31:15 ihren größten Vorsprung herausgeworfen. „Wir können von Glück sprechen, dass Duderstadt in den letzten Minuten das Tempo zurückgeschraubt hat“, sagte Munter.

Auf die Helmstedter kommen noch „sieben Endspiele“ (Munter) zu, „in denen wir dringend noch ein paar Punkte sammeln müssen“. Die nächsten Aufgaben bis zur Osterpause bei der SG Hohnhorst Haste und zu Hause gegen den Lehrter SV lassen in der derzeitigen Verfassung der Mannschaft jedoch kaum Besserung erwarten.

Aufstellung & Tore Handballfreunde: Behne, Böhm – Bethge 2, Przemus 2, Marco Schöttke 5, Marvin Schöttke 1, Kopatsch, Ost 1, Rohstock 2, Kalisch 3, Block, Karl Herrmann 2, Held, Kopp.

Damen gewinnen Heimspiel gegen Zweidorf/Bortfeld II sicher

Nach der Auswärtsniederlage der ersten Damenmannschaft der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt in Sickte, galt es am vergangenen Wochenende Wiedergutmachung zu betreiben. Der Spielauftakt gegen die SG Zweidorf/Bortfeld II verlief ausgeglichen. Nach gespielten 10 Minuten stand es somit 3:3. Durch eine geänderte Abwehrformation und eine an diesem Tage sehr gute Torwartleistung konnten die Helmstedterinnen jetzt vermehrt ihr schnelles Umkehrspiel durchsetzen und den Torabschluss im Konter suchen und finden. Dies wurde meist auch erfolgreich durch Maren Hoinkis oder Nina Heckeroth umgesetzt. Dadurch ging es über ein 9:7 in der 22. Minute mit einer 13:10-Führung im Rücken in die Halbzeitpause.

Nach Wiederbeginn ein ähnliches Bild: Über 17:13 in der 39. Minute führten die Handballfreunde in der 51. Minute weiterhin mit 4 Toren beim 21:17. Es fehlte die letzte Konsequenz in der Abwehr, um sich einen deutlicheren Vorsprung zu erarbeiten. Jedoch war der Sieg an diesem Tage ungefährdet, welcher schließlich mit 25:19 für die HF ausfiel.

Aufstellung: Dimmler, Heckeroth (8),Demuth (3), Rahn, Nowack (2), Kalisch (2), Rohstock, Hoinkis (7), Pleiß (3), Krause, Friese.

Munter fordert eine Reaktion

Handball-Oberliga: HF-Sieben hat im Julianum den TV Jahn Duderstadt zu Gast.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Es gibt noch längst keine Entspannung für die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga. Vor allem ihre Auswärtsschwäche wirft die HF-Sieben immer wieder zurück, zuletzt mit dem 24:28 beim Vorletzten HV Barsinghausen.

In 11 Auswärtspartien sprangen 1:21 Punkte heraus. Eine Bilanz, die eines Absteigers würdig ist. An diesem Samstag (16.30 Uhr) treten die Helmstedter indes wieder im heimischen Julianum an – dort, wo die Helmstedter 13 ihrer 14 Punkte holten. Zu Gast ist der Tabellendritte TV Jahn Duderstadt, gegen den die Helmstedter im Hinspiel bei ihrer 29:30-Niederlage einen ihrer bislang seltenen starken Auswärtsauftritte ablieferten.

HF-Trainer Sebastian Munter fordert von seiner Mannschaft eine Reaktion auf den schwachen Barsinghausen-Auftritt. „Natürlich trauern wir der vergebenen Chance in Barsinghausen nach. Wir hätten einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen und dafür sorgen können, mal mit weniger Druck in ein folgendes Heimspiel zu gehen.“ Die nicht ganz neue Erkenntnis für seine Mannschaft nach der Schlappe beim Tabellenvorletzten: „Es geht nur über die Laufarbeit, den Einsatz und den Willen, sich auch mal 60 Minuten zu verausgaben“, sagt Munter.

Immer wieder höre und lese er von Gegnern, wie unangenehm es sei, gegen die angeblich so körperbetont spielenden Helmstedter anzutreten. „Davon habe ich vor allem in den Auswärtsspielen von meinen Jungs noch nicht viel gesehen“, sagt der HF-Coach.

Gegen Duderstadt wird jedoch eine Topleistung in allen Mannschaftsteilen nötig sein. „Vor allem nach dem knappen Hinspielergebnis wird Duderstadt vor uns gewarnt sein“, ahnt Munter, der am Samstag nur auf Enrico Herrmann (Schulterverletzung) verzichten muss.

Die Gäste aus dem Eichsfeld sind in blendender Verfassung und holten seit Jahresbeginn 15:5 Punkte. Sie leisteten sich in diesem Zeitraum nur einen echten Ausrutscher – eine 29:33-Heimniederlage gegen Barsinghausen.