Handballfreunde nehmen Revanche

Helmstedt-Büddenstedt feiert ungefährdetes 32:27 gegen den Lehrter SV.

Von Daniel Hotop

Helmstedt. Das heimische Julianum bleibt eine Oberliga-Festung: Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt feierten im achten Heimspiel den sechsten Erfolg. Gegen den Lehrter SV gelang der Mannschaft von Trainer Tristan Staat ein insgesamt ungefährdetes 32:27 (17:15), das sogar noch höher hätte ausfallen müssen.

Im Hinspiel hatten die Helmstedter auf verlorenem Posten gestanden und mit elf Treffern Unterschied verloren (22:33). Dieses Mal erwischten die Handballfreunde einen tollen Start, führten schnell mit 4:1 (5. Minute). Doch dann kamen die Gäste besser in die Partie, weil Helmstedt-Büddenstedt zu ungeduldig agierte. Tristan Staat: „Die Deckung hat mir überhaupt nicht gefallen.“ Passive Gastgeber ließen den SV zu einfachen Toren kommen. Dennoch ging Staats Team mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeit, die Lehrter lagen hingegen nie in Front.

Das änderte sich auch nach der Pause nicht. Ab der 40. Minute war der HF-Trainer dann auch mit der eigenen Deckungsarbeit zufrieden und sein Team baute die Führung kontinuierlich aus – zwischenzeitlich sogar auf acht Tore. „Ab der 40. Minute konnten wir auch emotional überzeugen, da sprang der Funke auf das zahlreich erschienene Publikum über“, befand der Coach, der von einer geschlossenen Mannschaftsleistung sprach.

Den großen Vorsprung rettete Helmstedt dennoch nicht über die Zeit: Unkonzentriertheiten in der Schlussphase sorgten dafür, dass Lehrte den Schaden in Grenzen hielt, auch wenn es nicht mehr gefährlich wurde. „Am Ende ist der Sieg in der Höhe zu gering ausgefallen“, befand Staat mit Blick auf das Torverhältnis. „Aber es zählen natürlich vor allem die zwei Punkte. Und die lassen uns weiter auf Tuchfühlung zu Nienburg bleiben.“

Nach der geglückten Revanche gegen den direkten Konkurrenten aus Lehrte reist der Tabellensiebte am Samstag zum direkten Verfolger, den MTV Großenheidorn.

Aufstellung & Tore Handballfreunde: Oppenheimer, Serfas – Bethge 4, Timplan 6, Reiske 3, Frank 1, Lopez 5, Praest 7, Ost 2, Herda 4, Kopp.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 8. Februar 2016 – Helmstedter Lokalsport – Seite 33

Fasching bei den Minis

Minis Fasching 08022016

Nach ihrem Spielfest am Sonntag in der Julianumhalle feierten unsere Minis am Rosenmontag Fasching. Zum Training in der Goethehalle haben sich die Kinder wieder in viele verschiedene Kostüme gesteckt und eine lustige Trainingseinheit unter der Leitung von Ulrich Zerbst erlebt.

Helmstedt schon heute gegen Lehrte gefordert

Debütant bei den HF

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Nach zwei Auswärtsspielen und zwei Niederlagen präsentiert sich Oberligist Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt wieder vor heimischer Kulisse. Zu Gast im Julianum ist der Lehrter SV, Anwurf der Partie ist bereits am Freitagabend um 20 Uhr.

Für den ungewöhnlichen Spielbeginn hat HF-Trainer Tristan Staat eine einfache Erklärung parat: „Wir spielen schon freitags, weil wir einfach auch auf größeren Zuschauerzuspruch hoffen. Partien am Freitagabend sind immer ein Publikumsmagnet und viele Zuschauer haben sich die Jungs auch verdient.“

Mit den Gästen haben die Helmstedter noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel war eine klare Sache für Lehrte (33:22). Christoph Frank verletzte sich früh und fiel mehrere Monate aus. Auch Marius Herda und Niklas Friedrich fehlten an allen Ecken und Enden. Dieses Trio ist am Freitag wieder dabei. Staat mahnt dennoch: „Wir müssen erst einmal mit kühlen Köpfen ins Rückspiel gehen.“ Im ersten Vergleich sei dies nicht der Fall gewesen.

Seinerzeit sei seine Mannschaft immer wieder in die Lehrter Konter gelaufen. „Ich denke, dass wir das dieses Mal besser machen“, sagt Helmstedts Trainer. Personell, so Staat, sieht es blendend aus: Alle Spieler sind zum Spiel fit und haben auch wieder regelmäßig am Training teilgenommen.

Einen Debütanten präsentieren die Helmstedter gegen Lehrte: Linksaußen Mattis Kloppenburg, Nachwuchsmann vom SC Magdeburg, mit Doppelspielrecht für die Helmstedter ausgestattet, wird erstmals das orangefarbene Trikot der HF überstreifen.

Trotz der negativen Erfahrungen der Helmstedter im Hinspiel dürfen die Zuschauer dieses Mal ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Das lässt sich allein an den Zahlen ablesen, die beide Teams nach 17 von 32 Spieltagen aufweisen. Sowohl die HF als auch der LSV haben 17:17 Punkte auf dem Konto. Die Helmstedter stehen nur deshalb vor ihrem Freitaggast, weil sie das um einen Treffer bessere Torverhältnis aufweisen.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 5. Februar 2016 – Helmstedter Lokalsport – Seite 31

Helmstedt hält nur eine Halbzeit mit

Nach der Pause lässt der Northeimer HC der Staat-Mannschaft keine Chance.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Auf verlorenem Posten standen die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt am Sonntagabend in ihrem Spiel beim Tabellenzweiten der Oberliga, dem Northeimer HC. Mit 27:19 (10:9) setzte sich der Favorit durch, hatte jedoch eine Halbzeit lang mehr Mühe als erwartet.

Zwar lag der Ex-Drittligist in eigener Halle nach dem 1:1 durch den verwandelten Siebenmeter von Helmstedts Sascha Timplan stets in Führung, doch selbst ein 9:4-Polster entpuppte sich nicht als Ruhekissen. Die Handballfreunde ließen einfach nicht locker, gingen das Northeimer Tempo mit und erzielten mit dem Pausenpfiff durch Christian Lopez den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten 9:10-Anschlusstreffer.

Timplan eröffnete auch die zweite Hälfte mit einem HF-Treffer (10:10, 32.), doch danach übernahmen die Hausherren das Kommando. „Unsere Rückraumleistung rechts wie links war einfach unbefriedigend“, befand HF-Trainer Tristan Staat. Dass seine Mannschaft die Gastgebermannschaft unter 30 Toren hielt, sei zwar gut gewesen, „aber mit 19 eigenen Toren gewinnt man in der Oberliga kein Spiel“.

Schmerzlich vermisst wurden Alternativen wie Andy Ost oder Roman Bruchno, die beide nicht mitgereist waren. Nilas Praest merkte man die lange Spielpause nach einer Erkrankung deutlich an, und als sich auch noch Christoph Frank im ersten Spiel nach seiner Rotsperre die nächste rote Karte einfing (40.), lief bei den Helmstedtern offensiv nicht mehr viel zusammen.

Unvorbereitete Torabschlüsse und eine schlechte Wurfauswahl sorgten für einfache Ballverluste, die Northeim im schnellen Umschaltspiel zu leichten Toren nutzte. Über 17:12 und 23:17 setzte sich der Tabellenzweite zum 27:19-Endstand ab.

Staat richtete den Blick aber gleich nach vorn: „Uns stehen nun die Spiele gegen Lehrte und Großenheidorn bevor. Das sind jene Mannschaften, mit denen wir uns messen müssen, wenn wir unsere Tabellenposition in den kommenden Wochen verteidigen wollen.“

Aufstellung und Tore Handballfreunde: Oppenheimer, Sikora – Bethge 2, Timplan 4, Reiske 3, Frank 1, Kopp, Kopatsch, Lopez 2, Praest 2, Herda 1, Friedrich 4.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 1. Februar 2016 – Helmstedter Lokalsport – Seite 27

Bloß nicht wieder überrennen lassen

Die Handballfreunde gastieren in Northeim und sind vor schnellem Umschalten gewarnt.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Die Rollen sind verteilt. Auf der einen Seite der Northeimer HC, Ex-Drittligist, aktueller Tabellenzweiter der Handball-Oberliga, ein heimstarkes Team – auf der anderen Seite personell arg gebeutelte Gäste. Der NHC empfängt am Sonntag (17 Uhr) die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt. Das Team von Trainer Tristan Staat ist zwar guter Siebter, kämpft aber mit personellen Problemen.

„Laut Tabelle sind wir klarer Außenseiter“, sagt Staat. Northeim ist in eigener Halle eine Macht, feierte sieben Siege in acht Partien. Lediglich Spitzenreiter MTV Braunschweig entführte beide Punkte aus der Sporthalle am Northeimer Schuhwall. Und an dem wollen die Northeimer unbedingt dranbleiben. „Northeim wird gegen uns alles für die zwei Punkte tun“, sagt Staat, der von seinen Jungs mehr Konzentration als in Schaumburg fordert. Denn auch die Helmstedter verfolgen ein Saisonziel: Die HF-Sieben will Platz 5 nicht aus den Augen verlieren.

Taktisch erwartet Staat nichts Überraschendes. Das war im Hinspiel an Spieltag 1 noch ganz anders. Northeim siegte im Julianum mit 32:28. „In Helmstedt haben sie uns quasi überrannt“, erinnert sich Staat. „Wir waren nicht auf das schnelle Umschalten eingestellt. Diese Überraschung kann uns dieses Mal nicht mehr ereilen.“

Die Northeimer haben aber weitere Qualitäten, weiß Helmstedts Trainer. „Außerdem spielen sie eine gute Abwehr und haben einen starken Rückraum.“ Und in dem läuft Paul-Marten Seekamp auf: der Ex-Warberger, den es aus Studiengründen vor drei Jahren nach Göttingen zog.

Personell sieht es bei den Handballfreunden im Vergleich zur Schaumburg-Partie (27:29-Niederlage) wieder etwas besser aus. Einige Akteure kehren zurück ins Team. „Allerdings kommen sie direkt aus Erkrankungen und werden noch nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen können“, sagt Staat. „Dennoch bin ich positiv gestimmt und hoffe, dass wir das Spiel lange offenhalten.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 28. Januar 2016 – Helmstedter Lokalsport – Seite 27