Der Spieltag begann am Samstag um 10:40 Uhr im heimischen Julianum, wo unsere 1. weibliche D-Jugend das Topteam vom Peiner SG 04 zu gast hatte. Das Spiel lief erwartungsgemäß, gegen das Überteam aus Peine hatten unsere Mädels keine realistische Chance. So stand es bereits nach sechs Minuten 0:7, und nach einer Viertelstunde 4:16. Nach dem 9:26-Pausenrückstand konnte die zweite Hälfte zwar etwas erfolgreicher gestaltet werden, dennoch hieß es am Ende 47:23 für die SG.
L. Attia – J.S. Watteroth (6), L. Ohler (6), F.M. Jensen (4), K. Maitre (3), M. Giebel (2/1), J. Kramer (2), C. Kleine-Horst, M. Titsch, L. Dörschlag
Weiter ging es um 12:15 Uhr, mit unserer weiblichen E-Jugend gegen den VfB Fallersleben II. Nach einer zähen ersten Halbzeit (2:2) kamen beide Teams mit dem offenen Spiel besser zurecht. Unsere Mädels bekamen in den letzten zehn Minuten keinen Gegentreffer mehr und konnten durch das 10:7 im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg feiern.
Um 14:00 Uhr hatte unsere männliche D-Jugend den FC Viktoria Thiede zu gast. Der FC erwischten zwar den besseren Start (4:1, 3.), doch unsere Jungs konnten schnell zurückschlagen (5:5, 7.) und legten insgesamt einen 13:0-Lauf hin (17:5, 23.). Von da an war das Spiel eigentlich entschieden, die Führung schwankte zwischen 12 und 18 Toren. Schlussendlich gab es einen mehr als souveränen 35:20-Heimsieg zu feiern.
T. Rieke, P.C. Dierke – C. Peters (7), M. Rohstock (7), C.L. Gutt (6), A.E. Lorenz (5), K. Hillebrand (5/1), L. Weidner (3), K. Koniszewski (2), D. Brancato, P. Kaiser, L. Thier, J. Packi, F. Gutt, R. Haidarpasic
Der Saisonauftakt unserer weiblichen A-Jugend hatte leider kein glückliches Ende. Die Gästinnen der JSG Münden/Volkmarshausen erwischten den besseren Start und führten nach sechs Minuten mit 5:1. Doch unsere Mädels fighteten sich in das Spiel und glichen nach 17 Minuten zum 8:8 aus. Von der 22. Minute an lag unsere A-Jugend lange Zeit mit zwei bis vier Toren in Führung, doch 12 Minuten vor dem Ende konnte die JSG wieder ausgleichen (25:25). Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit wechselnden Führungen, doch da unseren Mädels in den letzten zwei Minuten kein Treffer mehr gelang (29:29, 58.), konnte Münden das Spiel mit 31:29 für sich entscheiden.
C. Sputh, L. Steding – L. Müller (9), M. Stüvel (5/5), J.S. Klinzmann (3), S. Sonntag (3), H. Markmann (2), F. Meier (1), K. Papkalla (1), F. Wendt (1), L. Heyne (1), J. Kopp (1), J. Titsch, M. Steding, E. Balzer
Unsere Damen konnten beim HSC Ehmen II leider keinen Sieg einfahren, auch wenn es lange Zeit sehr gut aussah. Nach etwa zehn Minuten übernahmen unsere Füchseinnen die Kontrolle über das Spiel und zogen von 5:5 auf 10:5 davon (22.). Doch kurz vor der Pause kam es zum Schockmoment, als sich die einzige Torhütern Lena Raffert am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Zunächst probierte sich Maxi von Wricz Rekowski im Tor aus, in der zweiten Hälfte stand Lina Zabel zwischen den Pfosten. Beide machten das sehr ordentlich, dennoch war der Qualitätsverlust auf dieser Position natürlich spürbar. Und so schrumpfte der Vorsprung dahin, ehe der HSC nach 46 Minuten wieder ausgleichen konnte (18:18). Da sich bei unseren Damen nun auch noch ordentlich Wurfpech dazugesellte, konnten sich die Gastgeberinnen langsam absetzen und das Spiel am Ende mit 25:21 für sich entscheiden.
Gute Besserung an Lena, in der Hoffnung, dass es nicht der befürchtete Kreuzband riss ist!
L. Raffert – M. Groß (10/4), L.C. Paprotny (4), R. Gerloff (2), A. Wisnewski (2), M. von Wricz Rekowski (1), M. Fuhrmann (1), L. Zabel (1), N. Holtz, K. Krüger, L. Richels, K. Pahl
Und auch unsere Herren konnten nichts Zählbares aus Uetze mitbringen, zeigten aber alles in allem ihre beste Saisonleistung. „Wir hatten am Ende leider nicht das Glück des Tüchtigen, sondern die Last des Tabellenletzten zu tragen“, lautet das einleitende Fazit von Coach Maik. Sein Plan war es, aufgrund der Personalsituation das Spiel zu verschleppen und dem Gastgeber das eigene Spiel und Tempo aufzuzwingen. „Die 60 Minuten kann man in unserer aktuellen Situation kaum besser spielen“, führt der Coach weiter aus. „Mentalität, Disziplin, Geduld, Spielwitz und alles was uns sonst noch nicht so gelingen wollte seit dem Aufstieg, waren greifbar und stellte Edemissen ständig vor Herausforderungen.“ Dies klappte vor allem in der ersten Halbzeit ausgezeichnet, denn über 2:0 (3.) und 4:2 (5.) lagen unsere Füchse bis zur 7. Minute (4:4) sogar in Führung. Doch auch in der Folge wurden die Angriffe lange ausgespielt und auf klare Chancen gewartet. Und so ging es nur mit einem 13:15-Rückstand in die Halbzeitpause. Es dauerte zwar einige Minuten, doch nach dem Wiederanpfiff zeigte dann der Verbandsligaabsteiger, dass er sonst ein anderes Spiel spielt. Nach Ballverlusten, Fehlwürfen und auch Toren unserer Herren, schaltete die HSG nun schneller um und kam so zu vielen einfachen Toren in der zweiten Welle. Und so konnten sie ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Tore ausbauen (27:20, 46.). Aufgrund der schwindenden Kräfte und fehlenden Alternativen konnte man das Gefühl bekommen, dass das Spiel nun komplett dahingeht. Doch vor allem Marco Schöttke stemmte sich offensiv gegen den Lauf der Gastgeber und erzielte zahlreiche sehenswerte Treffer. Zehn Minuten vor dem Ende (28:21) gab es eine taktische Umstellung in der Abwehr, die nochmal ein paar Ballgewinne bescherte. Außerdem wurde nun konsequent auf Tempo gegangen, um den Rückstand nochmal zu verkürzen. Am Ende hieß es zwar 36:31 für Edemissen, doch aufgrund der Gesamtsituation war es ein richtig starker Auftritt unserer Füchse. „Insgesamt ließ sich über die gesamte Spielzeit feststellen, dass der Verbandsligaabsteiger für ihre Erfolge deutlich mehr investieren musste als wir. Und obwohl es vom Ergebnis für uns offensichtlich kein Schritt nach vorne war, haben wir für unser Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben einen extrem großen Schritt nach vorne gemacht“, äußert sich Maik stolz und zuversichtlich.
A. Romaker, J. Grössing – M. Schöttke (13/6), P. Krückeberg-Saathoff (6), F.M. Degenhardt (4/2), H. Jasper (4), F. Feiler (2), M. Müller (1), J. Stanek (1), T. Neumann, N. Pissarczyk, H. Behling
Einen tollen Erfolg unserer männlichen C-Jugend gab es am Sonntagmorgen zu beobachten. Durchaus unerwartet konnten sie das Derby gegen Warberg mit 28:20 für sich entscheiden. Die ersten 14 Minuten verliefen auf Augenhöhe (8:8), doch dann folgte halbzeitübergreifend ein 13:4-Lauf unserer Jungs und das Spiel war entschieden. Grundstein für den Erfolg war die starke Abwehrleistung. „Ein Warberger Spieler hat zwar 13 von 20 Toren geworfen – das sagt alles – doch ansonsten saustarke Abwehrarbeit. Das war der Schlüssel“, freute sich Coach Basti nach der Partie. „Besonders zu erwähnen ist Serbay im Tor, der zwei 7m gehalten hat und im Zusammenspiel mit der Abwehr richtig gut war“, gab es nochmal ein Extralob für den Schlussmann.
S. Dogan – L. Wiese (9), B. Droz (7), C. Steffens (6/2), K. Hillebrand (3/1), M. Warmbein (2), T. Lennemann (1), C. Peters, O.P. Jasper, S. Busse
Erste Saisonniederlage für unsere männliche E-Jugend, die dem körperlich und spielerisch völlig überlegenen TV Mascherode in allen Belangen unterlegen war. Im ersten Durchgang lagen unsere Jungfüchse schon mit 1:4 zurück (4.), kamen aber nochmal auf 5:6 heran (7.). Doch dann machten sich die Vorteile in Tempo und Zweikampfstärke endgültig bemerkbar und der TV zog bis zur Pause auf 17:8 davon. Auch im zweiten Durchgang schalteten die Gastgeber keinen Gang zurück und nutzten die wiederkehrende fehlende Zuteilung in unserer Defensive gnadenlos aus. Trotzdem gaben sich unsere Jungs zu keiner Zeit auf und kämpften bis zum Schlusspfiff weiter – dies ist ihnen hoch anzurechnen. Am Ende hieß es 29:17 für Mascherode.
Wir sind HF!
