Großer Kampf bleibt unbelohnt

HF verlieren personell angeschlagen mit 25:32 in Großenheidorn.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Für die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt war die letzte Auswärtstour der Oberliga-Saison keine lohnenswerte. Die Mannschaft verlor beim MTV Großenheidorn mit 25:32 (12:17).

Die HF traten indes nur mit sieben Feldspielern an und beendeten das Spiel mit sechs, von denen Christian Lopez wiederum nur mit festem Tape-Verband um das lädierte Sprunggelenk durchhielt. Lopez war in der 18. Minute umgeknickt und biss in der zweiten Halbzeit auf die Zähne. Er tat es auch, weil sich Marius Herda zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg ins Krankenhaus befand. Der HF-Spielgestalter hatte bei einer Abwehraktion die Wurfhand eines Gegenspielers im Gesicht abbekommen und sich unterhalb der Lippe eine klaffende Wunde zugezogen. „Marius war danach mehrfach wie weggetreten und sackte in der Kabine sogar zusammen, so dass wir sicherheitshalber den Notarzt verständigt haben“, sagte HF-Trainer Tristan Staat.

Taktische und personelle Möglichkeiten hatte Staat keine, da Jan Schwaneberg und Sascha Timplan (beide erkrankt) sowie Karl Herrmann (private Gründe) gar nicht erst mit Richtung Steinhuder Meer gefahren waren. „Dennoch haben sich die verbliebenen Jungs nach dem mentalen Rückschlag durch die Verletzung von Marius sehr gut verkauft“, sagte Staat weiter.

In der zweiten Hälfte verkürzten die Helmstedter einen zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand auf vier Treffer (20:24, 46.), weil sie es verstanden, in der Abwehr einen stabilen Verbund aufzubauen. Im Angriff ackerte Markus Kopp am Kreis für zwei und im rechten Rückraum half Florian Bethge wirkungsvoll aus, der dafür seine angestammte Rechtsaußenposition verließ.

Letztlich fehlten den HF aber Kraftreserven und Wechselmöglichkeiten. „Am Ende wurde das Ergebnis für meinen Geschmack zu deutlich“, sagte Staat.

Aufstellung & Tore Handballfreunde: Oppenheimer, Gutzeit – Frank 3, Bethge 2, Lopez 5, Kopp 5, Herda 4, Ost 6, Leo.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 8. Mai 2017 – Helmstedter Lokalsport – Seite 26

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung der HF Helmstedt-Büddenstedt findet am Donnerstag, den 18. Mai 2015 um 19.30 Uhr im Vereinsheim des TSV Germania Helmstedt von 1849 in Helmstedt statt.

Hiermit lade ich alle Mitglieder zu dieser Versammlung ein.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Feststellung der Anwesenheit und der stimmberechtigten Mitglieder
  3. Genehmigung des Protokolls der JHV 2016
  4. Anträge
  5. Berichte des Vorstandes
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wahl des Vorstandes
  9. Verschiedenes

Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen spätestens bis zum 11. Mai 2017 beim Vorstand, Wallhof 1, 38350 Helmstedt schriftlich eingereicht sein.

Wilfried Beushausen

Einladung zur Jahreshauptversammlung des HF Pool

Sehr geehrte Fördervereinsmitglieder, Sponsoren und Gäste,

am Do., den 18.5.2017, 18.00 Uhr, findet die Jahreshauptversammlung des Fördervereins HF Pool 100 e.V. im Clubraum  des TSV Germania in Helmstedt, An der Masch,  statt.

Dazu möchten wir Sie recht herzlich einladen. Dem Vorstand ist es besonders wichtig, dass alle Mitglieder des Vereins aber auch Sponsoren und Gäste teilnehmen.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Feststellung der Anwesenheit
  3. Protokoll der JHV 2016
  4. Genehmigung des Protokolls
  5. Bericht des Vorsitzenden
  6. Kassenbericht
  7. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Kassenführerin
  8. Entlastung des Vorstands
  9. Neuwahl des Vorstandes
  10. Anträge
  11. Verschiedenes und Aussprache
  12. Schlusswort und Ausblick

Mit sportlichem Gruß
HF Pool 100 e.V.
Der Vorstand

Zusatz: Im Anschluss findet die Jahreshauptversammlung der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt statt.

Heimserie der HF reißt gegen Hameln

Helmstedter ziehen mit 18:25 gegen Hameln den Kürzeren.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Im achten Heimspiel seit Jahresbeginn stand Handball-Oberligist HF Helmstedt-Büddenstedt erstmals mit leeren Händen da. Gegen den Tabellenzweiten VfL Hameln setzte es eine 18:25 (11:14)-Niederlage. Als „etwas zu deutlich“ empfand Helmstedts Trainer Tristan Staat den Erfolg der Gäste. „So weit entfernt waren wir nicht.“

Und dennoch: Zwei Mannschaftsteile prägten die Partie. Hamelns Abwehr entpuppte sich als bärenstark, war vor allem im Mittelblock und auf der Torhüterposition erstklassig besetzt. Helmstedts Offensivbemühungen dagegen verpufften oft früh. Zuspiele nach Tempogegenstößen kamen nicht an, freie Würfe blieben ungenutzt und insgesamt versuchten es die HF zu sehr durch das von den Gästen bestens abgedichtete Zentrum, statt die Angriffe in die Breite zu ziehen.

Dabei erwischten die Helmstedter einen Start nach Maß. Zweimal Christian Lopez sowie Andy Ost, Roman Bruchno und Marius Herda trafen zur 5:2-Führung (8.). Die Hamelner ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und schlugen mit der eigenen 7:6-Führung (14.) zurück. Bis zum 9:9 glichen die HF noch aus, ehe die Gäste das Zepter übernahmen. Zur Pause führte Hameln bereits mit drei Toren, unmittelbar nach dem Seitentausch waren es beim 15:11 bereits vier Tore.

Andy Osts Doppelschlag zum 14:16 (38.) brachte die HF zwar erneut heran, doch dann bekamen die Gäste endgültig Oberwasser. Karl Herrmann kassierte eine von nur drei Helmstedter Zeitstrafen, Marius Herda vergab einen Strafwurf und Andy Ost sah die rote Karte (45.). Staat wertete die Entscheidung der Unparteiischen als überzogen. „Okay, Andy berührt seinen Gegenspieler und der macht eine 360-Grad-Drehung. Aber der Hamelner ist nicht liegengeblieben und war auch nicht verletzt“, erzählte Staat. Eine Zeitstrafe hätte es laut HF-Coach auch getan. „Sei’s drum“, so Staat. „Letztlich sind wir an uns selbst gescheitert. Wir waren im Angriff zu wenig effektiv. Unser Rückraum hatte eine unterdurchschnittliche Quote und kein echtes Durchsetzungsvermögen.“

Einen einstelligen Tabellenplatz in der Endabrechnung behalten die Helmstedter trotz der Niederlage im Blick. Staat: „Wir werden zusehen, dass wir in Heidorn und zum Abschluss gegen Nienburg die optimale Ausbeute holen. Danach wird abgerechnet.“

Aufstellung & Tore Handballfreunde: Gutzeit, Oppenheimer – Bethge 1, Ost 4, Schwaneberg, Kopp, Lopez 4, Herrmann 1, Leo, Meyer, Frank 2, Timplan, Bruchno 4, Herda 2.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 2. Mai 2017 – Helmstedter Lokalsport – Seite 28

Ein Champions-League-Sieger für die HF

Sven Liesegang wird neuer Trainer der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Paukenschlag bei den Handballfreunden Helmstedt-Büddenstedt: Neuer Trainer des Oberligisten wird im Sommer Sven Liesegang, Champions-League-Sieger (2002), EHF-Pokalsieger (1999, 2001), deutscher Meister (1991, 2001) und Pokalsieger (1990, 1996) als Spieler mit dem SC Magdeburg.

Der 47-Jährige, zuletzt in der Oberliga Ostsee-Spree Coach des Berliner Klubs SG OSC Schöneberg-Friedenau, löst Tristan Staat ab. Der Magdeburger Staat, mit 27 Jahren der mit Abstand jüngste Trainer der Oberliga Niedersachsen, verlässt die HF nach zwei Spielzeiten und konzentriert sich künftig auf die Beendigung seines Studiums (Bachelor in Wirtschaft und Deutsch) und auf den Trainerjob bei der A-Jugend des BSV 93 Magdeburg.

Helmstedts sportlicher Leiter Gunnar Mollenhauer hat dem ebenfalls in Magdeburg lebenden Liesegang das neue Engagement in Helmstedt in den vergangenen Wochen so richtig schmackhaft gemacht. Beide kennen sich aus gemeinsamen Aktiven-Zeiten beim SC Magdeburg und als Trainer bei Eintracht Glinde. „Ich bin heilfroh, dass wir nach der professionellen Arbeit von Tristan Staat nun einen Trainer gewinnen konnten, der auch eine gewisse Erfahrung mit einbringt“, sagt Mollenhauer.

Liesegang zieht seine Erfahrung unter anderem aus 293 Spielen in der Bundesliga, in denen er 591 Tore erzielte. Fast alle Spiele absolvierte er für den SCM, ehe es ihn im letzten Jahr seiner Bundesliga-Laufbahn 2002 für eine Saison zu Frisch Auf Göppingen zog. 2003 wechselte er zum SV Anhalt Bernburg, bis 2008 war er schließlich Spielertrainer des Regionalligisten SV Eintracht Glinde.

Im selben Jahr kehrte er als Nachwuchskoordinator zum SCM zurück, in der Rückserie der Saison 2009/2010 sprang er gar als Trainer des Bundesligateams ein. Es folgte im Sommer der erneute Wechsel nach Bernburg, dieses Mal als Trainer des Drittligisten.

Einen anderen Drittligisten, Dessau-Roßlauer HV, trainierte Liesegang von Sommer 2013 bis Februar 2014. Im August 2014 übernahm er den Mitteldeutschen Oberligisten HC Einheit Plauen, wurde mit den Sachsen Vizemeister und stieg mit dem Team eine Saison später in die Sachsenliga ab. Dem halbjährigen Intermezzo in Berlin folgt nun Liesegangs Wechsel nach Helmstedt.

Seine neue Mannschaft beobachtete Liesegang erstmals am vergangenen Sonntag im Spiel bei Spitzenreiter Northeimer HC. Tags zuvor hatte er mit dem OSC durch einen 19:18-Sieg gegen Grünheide den Ligaerhalt in der Oberliga Ostsee-Spree klargemacht. „Mir war wichtig, dass wir in Berlin erst die Liga sichern, ehe ich dort den Spielern Bescheid gebe, dass ich den Verein verlassen werde“, sagt Liesegang, der den OSC zur Weihnachtspause mit nur sechs Pluspunkten übernommen hatte.

Liesegang freut sich vor allem auf kürzere Anfahrtswege. „Es ist eine deutlich geringere zeitliche Belastung, nach Helmstedt zu fahren, als mehrmals in der Woche 150 Kilometer nach Berlin und dieselbe Distanz wieder zurück nach Magdeburg zu fahren.“

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 27. April 2017 – Helmstedter Lokalsport – Seite 30