Vorne Fehler abstellen, hinten zupacken

Kontrastprogramm für die HF: Nach dem Tabellenführer kommt das Schlusslicht.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Nach der wenig überzeugenden Leistung vor fünf Tagen im Spitzenspiel bei Tabellenführer MTV Großenheidorn (29:36) steht für Oberligist Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt am Samstag (18 Uhr) in der heimischen Julianum-Sporthalle gegen den TV Jahn Duderstadt Wiedergutmachung auf dem Programm.

„Mund abputzen, nach vorne schauen“, sagt HF-Spielertrainer Markus Kopp. Die Mannschaft aus dem Eichsfeld ist das Kontrastprogramm für die Helmstedter, denn Duderstadt belegt nach 7 Spielen mit nur 3 Punkten auf der Habenseite den letzten Tabellenplatz.

Vorsicht scheint dennoch geboten, denn der TV Jahn holte seine 3 Punkte, nach zunächst 5 Niederlagen zum Saisonstart, aus den jüngsten beiden Kellerduellen bei der HG Rosdorf-Grone (31:24) und im Heimspiel gegen die SG Börde Handball (28:28). Die Duderstädter befinden sich also im Aufwind.

Kopp schielt aber weniger auf die Ergebnisse des Gegners als vielmehr auf die Verfassung seiner Mannschaft. „Wir müssen uns definitiv in der Abwehr steigern“, erklärt der HF-Coach. „Großenheidorn musste gegen uns nicht einmal ans Limit gehen.“ Auch auf dem Weg nach vorne passte es zuletzt nicht bei den Helmstedtern. Das Passspiel wirkte fahrig und unpräzise, der Tabellenführer wurde nach Helmstedter Ballverlusten regelrecht zum Laufspiel eingeladen.

„Diese Technik- und Regelfehler müssen wir abstellen“, fordert Kopp deshalb. Gelinge das nicht, könnte es sogar gegen das Schlusslicht eng werden. Damit kein Schlendrian einkehrt, wird Kopp im Training die Zügel etwas anziehen, denn, so der Trainer, „gegen Duderstadt sind zwei Punkte Pflicht“. Personell ist am Samstag alles im Lot, die HF laufen in Bestbesetzung auf.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 9. November 2017 – Helmstedter Sport – Seite 31

Zu viele Fehler: HF chancenlos im Spitzenspiel

Helmstedter verlieren mit 29:36 beim Tabellenführer.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Nichts zu holen gab es für die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt im Spitzenspiel der Oberliga beim MTV Großenheidorn. 36:29 (16:11) hieß es am Ende des Duells des alten und neuen Spitzenreiters vom Steinhuder Meer und seinen Gästen aus Helmstedt, die im gesamten Spiel nicht zu ihrer gewohnten Leistung fanden.

„Vor allem in der Abwehr hatten wir Schwächen“, erzählte HF-Spielertrainer Markus Kopp. 36 Gegentore sind eine für die Helmstedter in dieser Saison eher unübliche Quote. Grund für die Flut an Gegentreffern seien laut Kopp viele eigene Fehler – sogenannte Technik- und Regelfehler – gewesen, „Unsere Fehler hat Heidorn über eine starke erste und zweite Tempogegenstoßwelle gnadenlos bestraft“, berichtete Kopp. „Wir haben einfach zu viel verworfen und Großenheidorn zum Laufspiel eingeladen“, so der Coach.

Dass es für seine Mannschaft in dem Spitzenspiel Erster gegen Vierter nicht zu mehr reichte, wurmte Kopp ein wenig. „Unser Problem war definitiv die Abwehr“, sagte Kopp. Er und seine Mitspieler seien oftmals zu spät in die Zweikämpfe gekommen, auch das Kreisläuferspiel des Gegners hätte sein Team nie wirkungsvoll in den Griff bekommen, so Kopp.

Bis kurz vor der Pause hielten die Helmstedter zumindest spielstandtechnisch noch halbwegs Schritt mit dem Spitzenreiter (13:10, 25. Minute). Spätestens ab Mitte der zweiten Hälfte war das Duell des Ersten gegen den Vierten jedoch längst kein Spitzenspiel mehr. Zu deutlich waren die Kräfteverhältnisse verteilt. Zwischenzeitlich setzen sich die Gastgeber bis auf zehn Tore ab (29:19, 49. Minute).

„Im Grunde hätten wir noch eine Stunde weiterspielen können – wir hätten das Spiel nicht mehr als Sieger verlassen“, äußerte der Helmstedter Trainer abschließend.

Aufstellung und Tore Handballfreunde: Oppenheimer, Shagluf – Kopp, Herda 3, Tim Wiebe 2, Hein Wiebe 2, Bruchno 4, Müller 10, Lopez 4, Timplan, Nowak 4.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 6. November 2017 – Helmstedter Sport – Seite 30

Tag des Mädchenhandballs


Einen besonderen Schultag hatten die Mädchen der Grundschule Lessingstraße in Helmstedt. Statt Mathematik und Deutsch stand Handball auf dem Stundenplan. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt veranstalteten gemeinsam mit der Grundschule Lessingstraße den „Tag des Mädchenhandballs“. Die Aktion geht auf eine landesweite Initiative des Handballverbandes Niedersachsen zurück.

„Im ersten Teil hatten die 25 Mädchen verschiedene Stationen zu absolvieren, um die Grundtechniken wie Fangen, Werfen und Prellen kennenzulernen. Hinzu kamen Geschicklichkeitsaufgaben und spielerische Kräftigungsübungen“, berichtet Wilfried Beushausen, Vorsitzender der Handballfreunde, und fügt hinzu: „Alle waren mit großem Eifer dabei. Im zweiten Teil wurde zum Abschluss richtig Handball gespielt und die Mädchen konnten zeigen, was sie schon gelernt hatten.“

Zur Erinnerung erhielten alle Mädchen eine Urkunde mit Foto für die erfolgreiche Teilnahme. Für weitere Informationen zum Handballspielen in Helmstedt können sich Interessierte gern an die Jugendwartin der Handballfreunde, Juliane Kopp (Telefon: 05351-3996688), wenden. Die Trainingszeit ist dienstags von 16.45 Uhr bis 18 Uhr in der Helmstedter Julianumhalle.

Handballfreunde reisen zum Spitzenspiel

Helmstedt ist Samstag bei Tabellenführer Großenheidorn gefordert.

Von Jörg Kleinert

Helmstedt. Spielertrainer Markus Kopp ist zufrieden. 10:4 Punkte haben seine Oberliga-Handballer der HF Helmstedt-Büddenstedt nach sieben Spieltagen auf dem Konto. Zum Vergleich: Nach der ersten Hälfte der vergangenen Saison waren es magere 7 Zähler.

„Wir sind gut drauf“, stellt Kopp nüchtern fest. Das kleine Zwischentief mit Niederlagen in Schaumburg und gegen Hameln ist vergessen, zuletzt gelang ein überzeugender 35:25-Erfolg gegen die TG Münden. Blenden lässt sich Kopp von der guten Zwischenbilanz nicht, denn: „Bis zur Weihnachtspause warten noch einige dicke Brocken auf uns.“

Den ersten müssen die Helmstedter am Samstag (19 Uhr) aus dem Weg räumen. Dann sind sie zu Gast beim MTV Großenheidorn, mit 12:2 Punkten derzeitiger Spitzenreiter der Oberliga. „Ich erwarte eine ganz enge Kiste“, sagt Kopp. „Wenn wir mit voll besetzter Kapelle antreten können, rechnen wir uns durchaus Siegchancen aus.“

Dass die Helmstedter mit ihrer besten Formation Richtung Steinhuder Meer aufbrechen, zeichnete sich im Wochenverlauf ab. Regisseur Marius Herda, der gegen Münden wegen eines grippalen Infekts ausfiel, kehrt zurück ins Team. „Wir haben allerdings nicht viele Wechselmöglichkeiten“, sagt Kopp. „Zu viele Leute auf einmal dürfen bei uns nicht ausfallen.“

Als Grund für den besten Oberliga-Start seit dem Aufstieg vor vier Jahren nennt Kopp unter anderem die defensive Stabilität seines Teams und das von Woche zu Woche besser funktionierende Zusammenspiel. „Es macht sich positiv bemerkbar, dass wir unter der Woche statt zu trainieren auch mal Testspiele absolvieren und alle Leute Spielpraxis bekommen“, sagt Kopp. So auch am gestrigen Abend in Magdeburg, wo es gegen die SCM-Youngsters ging.

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Helmstedt – 2. November 2017 – Helmstedter Sport – Seite 35