Ergebnisse 28.02./01.03.

Unsere männliche D-Jugend hat den Beginn ihrer Partie gegen den MTV Vorsfelde komplett verpennt. Mit 2:8 (11.) lagen unsere Jungs hinten, bis sie endlich aufwachten und sich in der Folge eine tolle Partie auf Augenhöhe entwickelte. Die Abwehr agierte deutlich verstärkt, auch wenn gegen den riesigen Kreisläufer der Gäste an dem Tag kein Kraut gewachsen war (13 Tore). Dennoch konnte der Rückstand mehrfach auf zwei Tore eingestampft werden (7:9 20., 13:15 29.), bei 17:18 (33.) wurde sogar auf einen Treffer verkürzt. Leider schloss sich eine 2-Minuten-Strafe an, und die Gäste konnten wieder einen kleinen Puffer aufbauen (21:17, 36.). Am Ende war die Hypotheke einfach zu groß und unsere D-Jugend musste sich mit 21:24 geschlagen geben.
N. Apel, T. Rieke – B. Droz (7), K. Hillebrand (5/1), C. Steffens (4), M. Warmbein (2/1), L. Wiese (2), S. Busse (1), S. Dogan, E. Paprotny, C. Peters, L. Weidner

Alles in allem hatte unsere weibliche A-Jugend mit der HSG Solling keine großen Probleme. Nachdem sich in der Anfangsphase beide Teams noch etwas abtasteten (4:3, 5.) konnten unsere Mädels einen ersten kleinen Lauf starten (8:3, 8.). Die Führung wuchs Stück für Stück an und betrug zur Pause bereits acht Tore (21:13). Der zweite Durchgang wurde kontrolliert und souverän zu Ende gespielt, alle Spielerinnen kamen auf ihre Einsatzzeiten und konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Beim Abpfiff des letzten Heimspiels stand ein verdienter 37:27 Heimsieg auf der Anzeigentafel.
J. Kopp – L. Müller (12/2), J. Sonntag (6), F. Meier (5/1), A. Stankova (5), E. Balzer (3), H. Markmann (2), L. Willecke (2), K. Hammer (1/1), F. Wendt

Nach dem Feuerwerk vom letzten Spiel macht sich bei unseren Füchsen nach dem Auftritt gegen Wittingen wieder Ernüchterung breit. „Wir haben es nicht geschafft, unserem Spiel durchgehend Struktur zu geben“, beginnt Coach Maik seine Zusammenfassung. Trotz durchgehender Führung in Halbzeit eins (5:3 8., 11:9 18., 18:17 Hz.) „waren wir zu inkonstant, zu wenig konsequent. Deshalb geht die Niederliga in Ordnung“, fährt Maik fort. Tatsächlich zeigten sich unsere Herren abschlussschwach und zögerlich, gleichermaßen wurde hinten nicht so sehr zugepackt, wie es vielleicht nötig gewesen wäre. Anders die Gäste, die das laut Maik „clever gelöst“ haben. „Maximal körperlich, immer hart an der Grenze und genau so lange darüber hinaus, wie es zugelassen wurde. Effizient, kompromisslos, erfolgreich.“ Diese von Maik angesprochene Kompromisslosigkeit wurde besonders bei den drei klaren Gesichtstreffern deutlich, die nur einmal mit einer 2-Minuten-Strafe geahndet wurden. Daher findet der Coach ungewohnt deutliche Worte in Richtung des Referees: „Als Schiedsrichter hat man ja auch die Aufgabe jeden Spieler zu schützen. Warum der Kollege aus dem Nachbardorf dieser Pflicht nicht nachgekommen ist und das eigentlich faire Spiel auf beiden Seiten dann unangenehm wurde, kann nur er beantworten.“ Tatsächlich wurde vor allem im zweiten Durchgang von beiden Teams hart zugepackt (wenn unsere Füchse denn mal zupackten), womit am Ende die Gäste aber besser umzugehen wussten. Unsere Jungs rannten in Halbzeit zwei durchgängig einem Rückstand hinterher, bestenfalls stand es Unentschieden. Und das lag vor allem an der anfangs erwähnten inkonstant und fehlenden Konsequenz. Und so spannt Maik am Ende – trotz aller berechtigter Schiedsrichterkritik – doch wieder den Bogen zu seinem eigenen Team: „Wir müssen bei uns bleiben. Klarer, konsequenter, widerstandsfähiger. Dann reduzieren wir den Interpretationsspielraum – auf allen Ebenen“. Doch nicht nur sportlich war es ein gebrauchter Abend für unsere Füchse, denn nachdem ihm in der zweiten Spielminute ein Gegenspieler ins Knie gefallen ist, fällt Marius Müller auf unbestimmte Zeit aus.
J. Grössing, A. Romaker – T. Neumann (9), M. Schöttke (7), L. Block (5), F. Adolph (3), P. Krückeberg-Saathoff (2/1), J. Stanek (2), H. Behling (1), F.M. Degenhardt (1), L.R. Klose (1), M. Blumenberg, S. Ickert, M. Müller, P. Müller, J. Wedrich

„Sieg in Zweidorf“, freute sich Coach Jens nach der Partie seiner Füchseinnen bei Zweidorf/Bortfeld II. „Nachdem wir die ersten Minuten verschlafen haben (Auszeit nach 11 Minuten beim Stand von 3:2), haben wir immer besser ins Spiel gefunden.“ Dennoch war es lange Zeit eine enge Partie (8:7. 18.), „da es in der ersten Hälfte immer wieder Abschnitte gab, in denen wir uns für unser gutes Angriffsspiel nicht belohnt haben“, legt Jens den Finger in die Wunde. Denn auch zur Pause war das Spiel noch lange nicht entschieden, die Führung betrug nur drei Treffer (15:12). Doch nach dem Seitenwechsel verbesserte sich die Treffsicherheit, „wodurch wir uns kontinuierlich absetzen konnten“. Mitte der zweiten Hälfte gab es einen vorentscheidenden Lauf, unsere Füchseinnen bauten die Führung von 24:20 (45.) auf 28:20 (48.) aus. Am Ende brachten sie das Spiel mit 37:26 nach Hause. Coach Jens freute sich vor allem darüber, „dass ich alle Spielerinnen einsetzen konnte und es durch die Einwechslungen nie zu einem Bruch im Spiel kam.“ Außerdem hatte Jens noch das ein oder andere Sonderlob parat: „Das Erste geht an unsere Torhüterinnen, die beide ein starkes Spiel gemacht haben. Dann an Maxi, die ihre Nebenleute sehr gut freigespielt und selbst noch fünf Tore gemacht hat. Und an Marlene, die sowohl sieben Tore aus dem Feld, als auch acht von acht 7m getroffen hat.“
A. Langosch, L. Raffert – M. Groß (15/8), M. von Wricz Rekowski (5), R. Gerloff (3), N. Holtz (3), K. Krüger (2), K. Pahl (2), R. Roese (2), A. Stotmeister (2), A. Wisnewski (2), L.C. Paprotny (1), L. Richels, L. Zabel

Am letzten Spiel des Wochenendes hatte unsere weibliche B-Jugend keinerlei Probleme mit den Gästinnen der HSG Liebenburg-Salzgitter. Zwar dauerte es genau vier Minuten bis zum ersten eigenen Treffer (1:1), doch dann lief es nur noch in eine Richtung. Über 4:1 (7.) und 10:3 (15.) ging es mit 13:6 in die Kabinen. In Durchgang zwei konnte die HSG zwar nochmal auf drei Tore verkürzen (13:16, 38.), doch bis zum Abpfiff legten unsere Mädels einen 6:2-Lauf hin und gewann das Spiel am Ende mit 22:15.
L. Steding – J.S. Klinzmann (12/3), N. Gutwinski (4), V. Apel (2), K. Papkalla (2), J. Titsch (2), L. Eggert, M. Hock, H. Range, A. Schaumann, S. Stecher

Und dann gab es am Sonntag noch das Mini-Turnier beim HSV Warberg/Lelm, wo unsere „Zwerge“ sieben Siege in sieben Spielen geholt haben.

Wir sind HF!