Ergebnisse 31.01.

Unsere weibliche A-Jugend musste sich äußerst überraschend mit 24:27 bei der JSG Isenhagen/Oesingen geschlagen geben. Ohne die verletzte Greta Jensen und mit Johanna Kopp im Tor, schulterte vor allem Laurine Müller die Hauptlast im Rückraum und stand nach 14 Minuten (10:8) bereits bei vier Toren. Das große Problem in Halbzeit eins war die Defensive, die den Gastgerberinnen zur Pause 17 Tore erlaubte (13:17 Hz.). „So viele Tore hatte das Team im gesamten Hinspiel gegen uns geworfen“, zeigte sich Coach Jule frustriert. Doch nicht nur die Defensive war an diesem Tag das Problem, denn in der 22. Minute musste Laurine Müller verletzt vom Feld, wodurch unseren Mädels die Durchschlagskraft im Rückraum komplett abhanden ging. So lief unsere A-Jugend einem immer größeren Rückstand hinterher (17:23 40., 20:27 51.) und konnte am Ende nur noch etwas Ergebniskorrektur betreiben. Wenn man etwas positives finden möchte, dann, dass sich jede Feldspielerin in die Torschützenliste eintragen konnte.
J. Kopp – J. Sonntag (6), J.S. Klinzmann (4/1), F. Meier (4), L. Müller (4), E. Balzer (2), K. Hammer (2), F. Wendt (1), L. Willecke (1)

Unsere Damen mussten beim MTV Vater Jahn Peine II bis zum Schluss zittern, umso größer war die Freude über die ersten Auswärtspunkte dieser Saison. „Nach einem kämpferischen aber fairen Spiel konnten wir die Punkte mit nach Helmstedt nehmen“, freute sich Coach Jens nach der Partie. Den Grundstein dafür sah er „wie auch in den letzten Spielen schon in der richtig guten Abwehr und haben dann Tempo gespielt.“ In Halbzeit eins waren die Gastgeberinnen dennoch das leicht bessere Team, nach dem 2:2 (3.) übernahmen sie die Führung, welche zwei bis drei Tore betrug (8:6 16., 13:10 26.). Bis zur Pause konnten unsere Füchseinnen aber nochmal verkürzen und so mit nur einem Tor Rückstand in den zweiten Durchgang starten (12:13 Hz.). Dieser war dann durchgängig eng, die meiste Zeit stand es unentschieden. In der 49. Spielminute lagen unsere Damen das erste Mal vorne (22:21), nur wenige Minuten später lagen die Peinerinnen aber wieder mit zwei Toren in Führung (24:22 52.). In der Crunchtime legen unsere Damen vor (26:25 58.), 27 Sekunden vor Schluss gelingt dem Vater Jahn der Ausgleich. Unsere Füchseinnen schalten schnell um und bringen den Ball nach vorne, Antonia Wisnewski trifft 15 Sekunden vor dem Ende zur erneuten Führung (27:26). Zu unserem Glück verpennen die Gastgeberinnen ihre letzte Auszeit, welche sie erst zwei Sekunden vor dem Abpfiff nehmen – zu spät, um daraus noch Kapital zu schlagen. Die Erleichterung und Freude unserer Damen war dementsprechend groß. „Da wir auch im gebundenen Spiel gute Lösungen gefunden haben, war der Sieg am Ende sehr verdient“, zeigt sich Coach Jens abschließend stolz über seine Mannschaft.
A. Langosch – M. Groß (9/3), L.C. Paprotny (3), A. Wisnewski (3), R. Gerloff (2), N. Holtz (2), K. Pahl (2/1), T. Roese (2), M. von Wricz Rekowski (2), A. Stotmeister (1), L. Zabel (1), K. Krüger, A. Titsch