01.03.2009 – Torjäger Jan Disselhoff: „Ein Sieg ist Pflicht“

Verbandsliga: Handballfeunde Helmstedt-Büddenstedt empfangen MTV Obernkirchen

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Tief verstrickt in den Abstiegskampf befindet sich das Team der Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt in Handball-Verbandsliga. Deshalb zählt am Wochenende eigentlich nur ein Sieg.

Sieg und Niederlage wechselten sich bei den Handballfreunden Helmstedt-Büddenstedt in den vergangenen Wochen in schöner Regelmäßigkeit ab. Nach dem Erfolg gegen Rosengarten in der vorigen Woche soll diese Serie am Samstag im Heimspiel gegen den MTV Obernkirchen gebrochen werden. „Es geht für uns um elementar wichtige zwei Punkte. Wir haben ein verdammt schweres Restprogramm, vor allem auswärts gegen Mannschaften, die in der oberen Tabellenhälfte stehen“, sagt Helmstedts Torjäger Jan Disselhoff. „Ein Sieg gegen Obernkirchen ist Pflicht. Wir sehen uns im Aufwärtstrend.“ Der Blick auf den Spielplan verdeutlicht die Bedeutung: Im März warten vor der Osterpause nur noch drei Auswärtspartien auf die Helmstedter.

Den positiven Trend zu bestätigen wird gegen die erfahrenen Gäste kein leichtes Unterfangen. Spieler wie Carem Griese, zuletzt gegen Plesse 12-facher Torschütze, und Ex-Nationalspieler Mike Bezdizek steigern die Qualität der Mannschaft enorm. Mit 107 Saisontreffern, davon 45 verwandelte Strafwürfe, ist Griese Nummer 9 der aktuellen Torjägerliste der Verbandsliga. Bester Helmstedter in dieser Statistik ist Jan Disselhoff auf Platz elf mit 107 Treffern, allesamt aus dem Feld erzielt.

Womöglich ein Vorteil für Helmstedt ist, dass die Gäste im gesicherten Mittelfeld stehen und weder mit dem Auf- noch dem Abstieg in Verbindung stehen. Helmstedt hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. „Außerdem haben wir noch etwas aus dem Hinspiel gutzumachen“, betont Disselhoff. Im vergangenen Oktober kassierten die Helmstedter mit 24:35 ihre höchste Saisonniederlage in einem Auswärtsspiel. An Motivation wird es also nicht mangeln.

Quelle: www.newsclick.de

01.03.2009 – Balzer-Sieben bleibt im Tabellenkeller

Verbandsliga-Männer: Handballfreunde unterliegen dem MTV Obernkirchen zu Hause mit 23:25

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Chance vertan! Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt verloren ihr Verbandsliga-Heimspiel gegen den MTV Obernkirchen mit 23:25 (11:14) und hängen weiter tief im Tabellenkeller fest.

Ihre Niederlage gegen einen routinierten, aber nicht übermächtigen Kontrahenten hatten sich die Helmstedter indes selbst zuzuschreiben. Die Zahl der leichtfertig ins Seitenaus oder in die Arme des Gegners geworfenen Bälle hätte für drei Spiele gereicht. Ebenfalls ärgerlich: Als die nie aufsteckenden Hausherren nach einem 15:21-Rückstand (45.) zehn Minuten später zum 22:22 ausglichen, nahm Gästetorjäger Carem Griese – zuvor nicht so treffsicher wie gewohnt – das Geschehen in seine Hände. Mit zwei Toren in Folge brach er Helmstedts Widerstand. „Dem hat es nichts ausgemacht, dass er vorher nicht so gut getroffen hat“, sagte HF-Trainer Sven Balzer.

Helmstedts Rückraumschützen bissen sich dagegen die Zähne am Mittelblock der Gäste aus. Bälle, die doch den Weg auf das Tor des MTV fanden, wurden sichere Beute von Obernkirchens Keeper Florian Söhlke. 11 Würfe griff sich Söhlke vor der Pause, 15 waren es in Hälfte 2.

„Für uns war es ein Spiel der verpassten Möglichkeiten“, sagte Balzer. Bereits nach wenigen Minuten beschlich ihn ein komisches Gefühl. Sechs Pässe zu Tempogegenstößen landeten nicht beim Helmstedter Adressaten. Die Gäste hatten wenig Mühe, gegen die überhasteten Helmstedter das Tempo zu diktieren und über 3:1 und 8:6 zur Pause auf 14:11 davonzuziehen.

Auch im zweiten Durchgang erwischte Obernkirchen den besseren Start und baute den Vorsprung zum 17:11 aus. Beim 21:15 nahm Balzer eine Auszeit. „Ich habe die Jungs nochmal richtig heiß gemacht“, erzählte der HF-Coach. Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Beim 22:22 schien die Partie zu kippen. Doch weit gefehlt. Erst packte Söhlke zu, dann vertändelten die Hausherren leichtfertig mehrere Ballbesitze, ehe Griese zuschlug.

Handballfreunde: Baier, Neubauer – Disselhoff 2, Botta 1, Rohstock 5, Krause 2, Schrader 2, Zeitel 5, Herrmann, Wilke 1, Motz 1, Voigt 2, Eppers 2.

Quelle: www.newsclick.de

13.01.2009 – Spitzenreiter kommt nach Helmstedt

Neues Jahr – neues Glück: Unter diesem Motto startet die erste Herrenmannschaft der HF Helmstedt-Büddenstedt in die Rückserie der Verbandsliga-Saison.

Nach einer verkorksten ersten Halbserie mit nur 7:19 Punkten haben sich die Spieler um das Trainergespann Sven Balzer/Jan Disselhoff für die Rückrunde einiges vorgenommen. Einen ersten Aufwärtstrend konnte die Mannschaft bereits am vergangenen Wochenende verzeichnen: Da gewannen die Helmstedter in Himmelsthür und schafften somit den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Nun stellt sich am Samstag jedoch ein ganz anderes Kaliber in der Julianum-Sporthalle vor: Die HF empfängt immerhin den Tabellenfüher SG Zweidorf/Bortfeld. Die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Sommer steht mit 24:4 Punkten auf dem Spitzenplatz, der Abstand zu einem Nichtaufstiegsplatz beträgt bereits vier Punkte. Am vergangenen Wochenende schlug man Plesse-Hardenberg in eigener Halle deutlich mit 33:23. Die einzige Niederlage kassierte unser Gast beim 22:27 in Alfeld, gegen Aue-Liebenau und Obernkirchen gab der Staffelprimus je einen weiteren Punkt ab. Seit sechs Spielen ist Zweidorf verlustpunktfrei, die Niederlage in Alfeld datiert gar vom 4. Oktober 2008.

Dass die Gäste das Spiel in Helmstedt trotz der Tabellenlage sehr ernst nehmen, machte SG-Trainer „Atze“ Sommer am vergangenen Wochenende deutlich, als er den Helmstedter Erfolg per Videokamera mitverfolgte. Dennoch wissen die Gastgeber die Situation richtig einzuordnen: „Von uns erwartet keiner einen Sieg gegen den scheinbar übermächtigen Tabellenführer. Dies ist eines der wenigen Spiele, in denen wir befreit aufspielen können, denn die Punkte gegen den Abstieg müssen wir gegen ganz andere Mannschaften holen. Sollte jedoch heute etwas drin sein, werden wir jede sich bietende Chance nutzen, in den entscheidenen Situationen auch zuzugreifen“, hofft Balzer auf eine kleine Chance seines Teams, „denn auch Zweidorf benötigt jeden Punkt, um den Abstand zu Rang drei zu verteidigen.“ Dabei kann er wieder auf Sven Krause und Michael Motz zurückgreifen, die wegen Verletzung bzw. Sperre in Himmelsthür noch gefehlt haben.

11.01.2009 – Ein Sieg des Willens: Helmstedts Mini-Aufgebot darf durchatmen

Verbandsligist Handballfreunde triumphiert 30:24 in Himmelsthür

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Durchatmen bei Verbandsligist Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt. Obwohl erneut personell arg dezimiert, siegte das Team beim TuS Grün-Weiß Himmelsthür verdient mit 30:24 (12:13) und verschaffte sich etwas Luft im Abstiegskampf. Es war ein Erfolg des Willens.

„Obwohl wir nur in dünner Besetzung angetreten sind, haben wir ein richtig gutes Spiel abgeliefert“, erzählte HF-Trainer Sven Balzer. Sven Krause (Platzwunde im Training) fehlte ebenso wie Michael Motz (Rotsperre) und die erkrankten Sascha Baier und Björn Kaune. Dennoch erwischten die Helmstedter einen Blitzstart und führten 6:4 (10.). Danach übernahmen die Hausherren die Regie und schnürten die HF-Sieben ein. Beim 8:7 (15.) lag erstmals Himmelsthür vorne, beim 12:9 hatten die Gastgeber ihre höchste Führung herausgeworfen.

Doch das Balzer-Team wehrte sich. Nach Himmelsthürs Treffer zum 18:16 erzielten die Helmstedter vier Treffer in Folge, weil sie konsequent ihre Überzahlsituationen ausspielten. Mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit retteten sich die Gäste noch über zwei weitere enge Phasen hinweg.

Zunächst konterten die Handballfreunde Himmelsthürs Anschlusstreffer zum 20:21, ehe sie nach einer Auszeit beim Stand von 25:23 erneut vier Tore in Folge zum 29:23 warfen. „Ich könnte heute über jeden Spieler nur Positives berichten. Alle haben sich reingehängt. Diese tolle Leistung stimmt mich für die nächsten Spiele zuversichtlich“, sagte Balzer.

Am nächsten Samstag setzen die Helmstedter zum Favoritensturz an. Das nach Minuspunkten beste Team der Liga, die SG Zweidorf/Bortfeld, kommt ins Julianum. Die Gäste scheinen die Aufgabe ernst zu nehmen. Zweidorfs Trainer Hans-Jürgen Sommer war extra nach Himmelsthür angereist, um ein Video vom HF-Spiel mitzuschneiden.

Handballfreunde: Neubauer – Disselhoff 10, Schrader 5, Wilke 1, Voigt 1, Botta 5, Asselmeyer 1, Zeitel 3, Rohstock 4.

Quelle: www.newsclick.de

Bericht von der Homepage des TuS GW Himmelsthür:
1. Herren verliert gegen Helmstedt-Büddenstedt 24:30 (13:12)

Himmelsthür scheitert am überragenden Torwart der Helmstedter und an den eigenen Unzulänglichkeiten. So könnte man den Spielverlauf kurz und knapp zusammenfassen.

Von Beginn an machten die körperlichen robusten Helmstedter klar, dass man mit dem Abstieg nichts zu tun haben will. Es wurde knüppelhart zugefasst und im Angriff fanden die mächtigen Würfe von Jan Disselhoff (10 Tore) immer wieder ihren Weg ins Himmelsthürer Tor. Im Gegenzug spielten die Himmelsthürer zu statisch und schlossen viel zu oft vorzeitig ab.

Wenn der Ball nicht bereits in der Abwehr hängen blieb, dann spätestens bei überragenden Torwart Sascha Baier. Der zunächst durch mächtige Körperfülle überzeugende und belächelte Torwart zeigte über 60 Minuten, dass er ein Spiel ganz alleine entscheiden kann.

Stellungsspiel der alten Schule und unglaubliche Reflexe brachten den Himmelsthürer Angriff zur Verzweiflung. Kein Wunder, dass Helmstedt den Rückstand in eine 24:20 Führung umdrehte. Die wiederum sehr schwachen Schiedsrichter sorgten auf beiden Seiten mit Ihren Entscheidungen für Unverständnis. 15 Zeitstrafen (9 Himmelsthür / 6 Helmstedt) in einem wahrhaftig fairen Spiel waren absolut unnötig und sorgten nur für Unruhe und ein zerfahrenes Spiel.

Als in der 36. Minute gleich 3 Himmelsthürer Spieler mit Zeitstrafen belegt wurden, war das Spiel gelaufen. Obendrein verletzten sich Andy Janzen und Sören Brandt so schwer, dass sie nicht mehr eingesetzt werden konnten. Beide haben sich wahrscheinlich einen Bänderriss zugezogen und werden längere Zeit ausfallen.

Am Ende zogen die Helmstedter einsam ihre Kreise und siegten mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung verdient mit 30:24. Im Himmelsthürer Lager war die Stimmung aufgrund der Niederlage und der erneuten Verletzungen wieder einmal auf dem Nullpunkt.

Spielfilm: 0:1, 1:3, 4:6, 7:7, 12:9, 13:12, 18:17, 19:21, 20:24, 23:25, 24:30

Dominik Kreye, Martin Brei, Markus Brosig, Marcel Gröger, Andy Janzen (3), Hannes Elfers (6), Thorsten Weber (5), Ralf Weber (2), Sören Brandt (3), Fabian Kreye (1), Harald Weber (2), Frederik Stephan (2) Johannes Pranke

07.01.2009 – Handballfreunde wollen Negativtrend in Himmelsthür stoppen

Von Jörg Kleinert

HELMSTEDT. Auf einem Abstiegsplatz verbrachten die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt den Jahreswechsel. Am Samstag soll die Negativserie der Balzer-Sieben in Hildesheim beim TuS Grün-Weiß Himmelsthür endlich enden.

TuS Grün-Weiß Himmelsthür – Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt (Samstag, 16.30 Uhr). Helmstedts Handballer gingen fremd. Mit einem Fußballturnier in einer Wolfsburger Soccer-Halle hielt sich die Mannschaft zwischen Weihnachten und Neujahr fit. Am vergangenen Wochenende nahmen die Spieler in einem Kurztrainingslager wieder ihr gewohntes Spielgerät in die Hände. „Wir haben an taktischen Feinheiten und am körperlichen Zustand gearbeitet“, erzählt HF-Trainer Sven Balzer.

Die Weihnachtspause habe den Spielern gut getan, sagt der Trainer. Vor allen jenen, die sich zuletzt mit Verletzungen plagten. Sven Krause und Justus Asselmeyer trainieren nach wochenlanger Pause wieder. Linkshänder Stefan Botta steht ebenfalls in der kompletten Rückrunde zur Verfügung. Das ist deshalb wichtig, weil sich die Knieverletzung von Florian Majewski als Riss des Kreuzbandes entpuppte. Majewski kommt Ende Januar unters Messer. Aus der zweiten Mannschaft – so Balzers Plan – soll Björn Kaune in einigen Partien aushelfen.

Von Himmelsthür trennten sich die Helmstedter in der Hinrunde remis. Ein Ergebnis, das die Balzer-Sieben auch im Rückspiel anstrebt. „Voraussetzung für einen guten Start ist allerdings, dass wir unsere technischen Fehler minimieren und unsere Wurfeffektivität steigern“, sagt Balzer. Bis zu zehn technische Fehler leiste sich seine Mannschaft pro Partie. „Das sind einfach zu viele“, rechnet der Trainer der Handballfreunde vor.

Quelle: www.newsclick.de